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  3. Zu hohe Gebühren: Deutschland bekommt kein 50-Dollar-Smartphone von Acer

Nicht für Deutschland: Acer arbeitet am 50-Dollar-Smartphone.Bildquelle: Acer
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Nicht für Deutschland: Acer arbeitet am 50-Dollar-Smartphone.

Von den Komponenten her ist das Gerät kein größeres Problem wie besagter Prototyp zeigt. Was das Projekt jedoch zumindest in Deutschland zum Scheitern verurteilt sind anfallende Gebühren, welche von der Zentralstelle für Überspielungsrechte kurz ZPÜ erhoben werden. Diese Institution ist ein Zusammenschluss der Einzel-Verbände GEMA, GVL und VG Wort und erhebt auf eine Vielzahl von Produkte Gebühren um die Urheberrechte zu wahren und Käufern von Druckern, PCs, DVDs, Speicherkarten und selbst Smartphones das Recht auf eine geduldete Privatkopie medialer Inhalte zu gewähren.

Eben diese ZPÜ verlangt rückwirkend zum 1. Januar 2011 pro Smartphone mit Touchscreen und einem internen Flash-Speicher von 8 GB oder mehr pauschal 36 Euro vom jeweiligen Hersteller. Sind weniger als 8 GB Speicher verbaut sind es nur 16 Euro pro Gerät. Zwischen dem 1. Januar 2008 und dem 31. Dezember 2010 waren es nur 11 Euro beziehungsweise 4 Euro. Mit diesen Gebühren hätte Acer seine Pläne umsetzen können.

So aber bleibt das 50-Dollar-Smartphone zumindest offiziell in Deutschland ein Wunschtraum. Außerdem bemerkt Acer an, dass die europäischen Nachbarn von Deutschland weitaus niedrigere pauschalisierte Gebühren verlangen würden. Solange diese aber so hoch bleiben, sieht Acer von einem Marktstart in Deutschland ab.

Auf der anderen Seite dürfte in einem solch billigen Smartphone nicht allzu viel hochwertige Technik stecken. Zwar hatte Acer keinerlei Angaben zur Hardware gemacht, aber Beobachter gehen von einem Gerät mit einem Display in der Größenregion von 4 Zoll aus.

Quelle: ComputerBase

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