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Die Telekom plant die Abgabe von Musicload und GamesloadBildquelle: Telekom
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Die Telekom will sich von ihren Portalen: Musicload.de und Gamesload.de trennen.

Wie das Handelsblatt berichtet, ist die Deutsche Telekom aktuell auf der Suche nach Partnern zur Übernahme von Gamesload und Musicload. Die Wirtschaftlichkeit beider Portale wird aktuell in Frage gestellt, sollten sich keine Partner zur Übernahme finden, will die Telekom die beiden Dienste in einigen Monaten komplett schließen. Musicload ist in Deutschland aktuell die Nummer 3 in Sachen Musik-Marktplatz mit 4 Millionen Nutzern, allerdings rangiert man mit deutlichen Abstand hinter dem Marktführer iTunes von Apple und Amazon mit seinem MP3-Shop. Davon abgesehen ist das Musik-Streaming immer mehr auf dem Vormarsch und der klassische Kauf von einzelnen Songs oder Alben kommt immer mehr aus der Mode. Die Telekom selbst ist erst vor einigen Monaten eine Partnerschaft mit Spotify eingegangen und ermöglicht es Mobilfunkkunden den Streaming-Dienst kostengünstig zu abonnieren. Wer diese Option nutzt, kann unbegrenzt mobil Musik genießen und muss sich um sein Inklusiv-Volumen keine Gedanken machen.

Bei Gamesload bietet die Telekom wiederum seit Jahren PC-, Mac- und Videospiele an, mit Fokus auf Flatrates und den digitalen Verkauf von PC-Spielen. Der Markt der digitalen Verkäufe von Games ist allerdings seit Jahren hart umkämpft und gegen den Marktführer Steam sieht Gamesload seit jeher alt aus, nicht nur in Sachen Preispolitik und Angebotsvielfalt. Andere Anbieter sind in den vergangen Monaten und Jahren ebenfalls auf den Markt geschossen und versuchen sich vorallem durch Angebote und günstige Key-Verkäufe auf dem Markt zu etablieren. Bereits im Jahr 2012 hatte sich die Telekom von Softwareload getrennt und das Portal an das französische Unternehmen Nexway abgetreten. Ende März wird außerdem Pageplace geschlossen werden, hier hatte die Telekom Magazine und E-Books angeboten. Kunden können ihre Bücher entweder offline sichern oder aber zu einem Partner wie Buch.de, Hugendubel oder Weltbild wechseln. Videoload hingegen soll bei der Telekom bleiben, da man das Portal eng mit den eigenen Entertain-Diensten verknüpft hat.

Quelle: Handelsblatt

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