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Dell XPS 13 und XPS 15 mit 4K, Skylake und Windows 10 offiziell vorgestellt (Bild 1 von 8)Bildquelle: notebookinfo.de | rk
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Dell XPS 13 und XPS 15: Hochauflösende Skylake Refreshs mit Windows 10

Dell erneuert seine XPS Produkte mit Intel Skylake Prozessoren sowie Windows 10 und bringt ein aktualisiertes XPS 13 Ultrabook und ein XPS 15 mit Infinity Display auf den Markt. Das XPS 13 9350 kann schon ab heute vorbestellt werden. Auch das Dell XPS 15 soll in Kürze verfügbar sein.

XPS 13 "eine extrem erfolgreiche Produktlinie"

Noch nie habe ein Dell Produkt so viele Tests und Awards erhalten wie das Dell XPS 13, dessen auffälligstes Merkmal, das nahezu randlose Infinity Display, für Furore sorgte. Die meisten Bildschirmlieferanten lehnten das Dell Design mit gerade einmal 5,2 Millimeter Umrandung als zu schwierig zu fertigen ab, nur Sharp brachte das Display und die nötigen Komponenten auf derart engem Raum unter. Optisch ist das neue Dell XPS 13 9350 nur schwer vom prestigeträchtigen Vorgänger zu unterscheiden. Es bleibt bei den Abmessungen und dem 13,3 Zoll QHD+ Panel von Sharp mit 3.200 x 1.800 Pixel. Anstelle dieses Touchscreens wird es auch weiterhin FullHD-Varianten mit 1.920 x 1.080 Pixel und matter Beschichtung geben. Beide Versionen setzen auf die sparsame IGZO Technologie sollen mit 400 Candela wieder eine hohe Helligkeit bieten. Das Infinity Display erfordert weiterhin die kritisierte Platzierung der Webkamera links unterhalb des Displays, die Neuerungen des sogenannten Skylake Refreshs sind in der Basiseinheit zu suchen.

So kommt mit einem Intel Core i3-6100U, Core i5-6200U oder Core i7-6500U eine neue Zentraleinheit mit Intel HD 520 Grafikeinheit unter, der Arbeitsspeicher kann nun bis zu 16 GB (LPDDR3 1866) betragen und die per PCIe 2x angebundene M.2 SSD fasst bis zu 1 TB. Die kleinsten Konfigurationen fangen bei 128 GB an, die SSDs sollen bis zu 1.200 MB/s sequentielle Leserate bieten und mit bis zu 600 MB/s schreiben und damit wesentlich schneller als ihre Vorgänger agieren. Während die M.2 SSD ohne Probleme und Garantieverlust ausgetauscht werden kann, ist der Arbeitsspeicher aufgelötet. Die Akkukapazität wurde von 52 auf 56 Wattstunden und soll mit bis zu 18 Stunden Websurfen (14 Stunden HD Video Playback) nun eine wesentlich längere Laufzeit ermöglichen. Wie bisher erfordert der Touchscreen mehr Strom wodurch diese Variante eher wieder aufgeladen werden muss.

Das Anschlussportfolio umfasst nun neben zwei USB 3.0 Ports und einem SD Kartenleser auch einen USB Type C Port mit Thunderbolt 3 Unterstützung. Bei bis zu 40 Gbps Bandbreite können so drei FullHD Displays oder zwei 4K-Bildschirme (60Hz) angebunden werden. über optional erhältliche Adapter fasst der Anschluss auch VGA, HDMI, Ethernet und USB-A Peripherie. Drahtlos kommuniziert das Dell XPS 13 mittels WLAN-ac (2x2) und Bluetooth 4.1, das Modul von Intel oder Dell ist auch Miracast-kompatibel.

Die Preise für das Dell XPS 13 9350 starten bei 1149 Euro für die matte FullHD Variante mit Core i5, 4GB RAM und 128 GB SSD und reichen über 1549 Euro (Touch QHD+, Core i7, 8GB, 256 GB) bis hin zu 2.149 Euro für die Topausstattung mit 16 GB RAM und 1 TB SSD. Ab heute können die Dell XPS vorbestellt werden und mit der Auslieferung ist Anfang November zu rechnen.

Das Dell XPS 15 als weltweit kleinster 15-Zoller

Mit dem diesjährigen Dell XPS 15 (9550) überträgt Dell die Design DNA des Infinity Displays auf den größeren Formfaktor. Es wird wieder zwei Varianten für das 15,6 Zoll Infinity Display geben: FullHD matt mit 1.920 x 1.080 Pixel und ein hochauflösender Touchscreen mit der 4K Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel. Beide Panels nutzen IGZO Technologie, bieten 400 Candela pro Quadratmeter Helligkeit und decken den Adobe RGB Farbraum zu 100 Prozent ab.

Obwohl das Aluminiumchassis mit Softtouch-Carbon Innenraum nur 11 bis 17 Millimeter dünn ist, passt ein leistungsfähiger Intel Quadcore Prozessor der Skylake Generation nebst gamingtauglicher Nvidia Geforce GTX 960M Grafikkarte in das thermische Budget. Für den Prozessor stehen Intel Core i3-6100H, Core i5-6300 HQ und Core i7-6700HQ zur Auswahl. Beim Arbeitsspeicher setzt Dell auf schnellen DDR4 (2133 MHz) RAM mit 8, 16 oder 32 GB Kapazität verteilt auf zwei SO-Dimms. Neben der internen Intel HD Graphics 530 Prozessorgrafik kann auch die Nvidia Geforce GTX 960M genutzt werden, in Deutschland wird es ausschließlich Modelle mit der starken dedizierten Grafik und Optimus Technologie geben. Beim Massenspeicher startet das Dell XPS 15 in den Grundkonfigurationen mit Hybridplatten (500 GB+32 GB Flash) und trägt in der Topausstattung bis zu 1 TB SSD (PCIe). Der Akku bemisst in den Einstiegsmodellen 56 Wh, in den teuren Varianten verbaut Dell einen ausdauernden 84 Wh Akku. Die Batterie ist nicht austauschbar und erreicht Laufzeiten von bis zu 10,5 Stunden Webbrowsing mit der High-End Variante (7 Stunden HD Video Wiedergabe). Das Gewicht variiert je nach Akkukapazität zwischen 1,78 und 2 Kilogramm.

Auch das XPS 15 kommt mit zwei UBS 3.0 und einem USB Type C Port mit Thunderbolt 3 Unterstützung. Zusätzlich gibt es einen HDMI Ausgang und die Option für ein Dell Wireless 1830 Modul mit 3x3 Antennensetup (WLAN ac, BT 4.1).

Zu den Preisen für das Dell XPS 15 wollte sich das Unternehmen noch nicht äußern, das Premium Multimedia- und Gamingnotebook soll in den kommenden Wochen verfügbar werden.

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