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  3. Battlefield 3 inkl. Erweiterungspakete im Notebook-Gamecheck [Update]

Update 20. Oktober 2012
Auf der Gamescom 2012 in Köln konnten wir uns erstmals ein Bild von der neuen Battlefield 3 Premium Edition machen, die neben dem Hauptspiel auch die Erweiterungs-Pakete Back to Karkand, Close Quarters und Armored Kill enthält. Letzteres ist seit 11. September dieses Jahres über die Download-Plattform EA Origin erhältlich und für alle Käufer der Premium Edition kostenlos. Als Einzeldownload schlagen die Add-Ons mit überschaubaren 14,99 Euro pro Edition zu Buche.

Die Neuerungen der verschiedenen Add-Ons summieren sich auf 20 neue Karten, 20 zusätzliche Waffen, 10 weitere Fahrzeuge und vier neue Spielmodi. Die Anforderungen an euren PC oder euer Notebook bleiben die gleichen. Die verwendete Frostbite 2 Engine ist durch optimierte Treiber seitens Nvidia und AMD sogar noch besser für mobile Geräte geeignet als bisher.

Neben Call of Duty: Modern Warfare 3 und The Elder Scrolls 5: Skyrim gehört Battlefield 3 zu den wohl bekanntesten Action-Titeln für PC und Konsole im Jahr 2011 und 2012. Die verwendete Frostbite 2 Engine soll für realistische Gefechte der U.S. Marines sorgen. Ein Grund mehr für uns die Spielbarkeit auf aktuellen Notebooks zu prüfen. Folgende Systeme standen uns dabei zur Verfügung.

Intel Ivy Bridge Notebooks

Durch die Austauschbarkeit der Komponenten konnten wir alle Vierkern Intel Ivy Bridge Prozessoren sowohl mit der Nvidia Geforce GTX 670M als auch mit der Nvidia Geforce GTX 675M testen.

Intel Sandy Bridge / AMD Notebooks


Testszenario & Benchmark-Ergebnisse
Alle Notebooks werden mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel getestet. Für die Benchmark-Sequenz haben wir uns erneut an den Kollegen von PC Games Hardware orientiert, um eine bessere Vergleichbarkeit mit Desktop PCs zu ermöglichen. Damit unser Battlefield 3 Gamecheck auch auf Ihrem Notebook leicht rekonstruierbar ist, verwenden wir zum Testen die globalen Grafik-Qualitäts-Einstellungen des Spiels und deaktivieren die Frame-Limitierung der vertikalen Synchronisation. In einer 20-sekündigen, grafisch anspruchsvollen Sequenz in der Mission „Operation Swordbreaker“ messen wir die durchschnittliche FPS-Rate unserer acht Notebook-Systeme. Ein ähnlich anspruchsvolles Szenario haben wir in den Erweiterungspaketen Back to Karkand, Close Quarters und Amored Kill überprüft.

Globale Details-Einstellungen
Gering: Anti-Aliasing: Aus, Anisotroper Filter: 2x, Umgebungslicht: Aus, Detailstufen: Gering
Mittel: Anti-Aliasing: PAA Mittel, Anisotroper Filter: 4x, Umgebungslicht: SSAO, Detailstufen: Mittel
Hoch: Anti-Aliasing: PAA Hoch, Anisotroper Filter: 16x, Umgebungslicht: HBAO, Detailstufen: Hoch
Ultra: Anti-Aliasing: PAA Hoch / 4x MSAA, Anisotroper Filter: 16x, Umgebungslicht: HBAO, Detailstufen: Ultra

Wie viel Geld muss ich für ein Notebook ausgeben?
Obwohl Battlefield 3 auch bei niedrigen Details die Optik vergleichbarer Shootern in den Schatten stellt, empfehlen wir für den Einstieg ein Notebook mit Intel Core i5 Prozessor und einer Nvidia Geforce GT 650M oder AMD Radeon HD 7670M. Preislich beginnen Sie in diesem Bereich ab 700 Euro. Wenn Sie auf Kantenglättungsoptionen und Ultra-Detaileinstellungen nicht verzichten möchten, dann müssen Sie zu einer Nvidia Geforce GTX 670M in Kombination mit einem Intel Core i7 Vierkern-Prozessor greifen. Bei diesem System ist jedoch nur eine ruckelfreie Wiedergabe mit einer HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel möglich. Will man in nativer FullHD-Auflösung das Maximum an Details herauskitzeln, dürfte nicht einmal ein 2.000 Euro System mit Geforce GTX 680M genügen. In dem Fall müsste eine SLI- oder Crossfire Lösung aus zwei Grafikkarten gewählt oder der Desktop PC in Betracht gezogen werden.

Redaktions-Empfehlung (Stand 22.10.2012)
Für unter 700 Euro ist das Dell Inspiron 17R SE die derzeit beste Wahl für Battlefield 3 und seine Add-Ons. Wer seinen Preisbereich auf bis zu 800 oder 900 Euro hochschrauben möchte, kann sich zudem in den Serien des MSI GE60 und Lenovo IdeaPad Y580 umsehen. Für maximale Leistung und größeren Geldbeutel sind dann die One Gaming-Notebooks und Schenker Notebooks mit Nvidia Geforce GTX 680M genau das richtige.

Fazit
Der Action-Shooter Battlefield 3 gehört derzeit zu den realistischsten Spielen seiner Gattung. Durch die Frostbite 2 Engine werden Missionen und Mehrspieler-Gefechte optisch extrem aufgewertet. Gleiches gilt für die bereits erhältlichen Erweiterungspakete Back to Karkand, Close Quarters und Armored Kill. Damit einhergehend sind auch die hohen Anforderungen an Notebook-Hardware. Für den Einstieg, unter Verwendung von mittleren Detailstufen, muss mit einer Investition von mindesten 700 Euro gerechnet werden. Hohe oder Ultra-Grafikdetails werden nur mit der Kombination aus Intel Core i7 Vierkern-Prozessor und der aktuellen GTX-Serie von Nvidia gemeistert. Hier sind ab 1.200 Euro die Grenzen nach oben hin offen. Dabei sei aber erwähnt, dass auch bei mittleren Detail-Einstellungen und einer HD-ready Auflösung von 1.366 x 768 Pixel die Optik von Battlefield 3 und seinen Add-Ons überzeugen kann.

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