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Bildquelle: Wikipedia
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SD-Karte

Die SD-Karte ist ein digitales Speichermedium, das heutzutage in fast allen Kameras und Smartphones eingesetzt wird. SD steht für „secure digital“, denn als Weiterentwicklung zu der fast identisch aussehenden MMC-Karte besitzen SD-Karten einen aktivierbaren Schreibschutz, der das Löschen von Daten verhindert. Zudem unterstützen SD-Karten Hardware-Funktionen für die Digitale Rechteverwaltung (DRM), vermutlich auch ein Grund, warum die Karte bei den Herstellern so populär ist.

Während die originalen SD-Karten, die erstmals 2001 von SanDisk vorgestellt wurden, mit Abmessungen von 3,2 x 2,4 cm zwar deutlich kleiner als die damals durchaus noch üblichen 3,5‘‘-Disketten, so aber doch zu groß für Handys bzw. Smartphones waren, wurden mit der Zeit kleinere Ableger der SD-Karte vorgestellt, wobei es sich zum einen um die mittlerweile quasi nicht mehr existente Mini-SD-Karte, sowie die Micro-SD-Karte, die mit 1,1 x 1,5 cm etwa daumennagelgroß ist und bei gleicher Speicherkapazität deutlich weniger Platz in Anspruch nimmt als das Original-Modell.

Die originalen Spezifikationen für die SD-Karte erlaubten lediglich Kapazitäten von 1 bzw. 2 GB bei Verwendung des FAT-Dateisystems. Dennoch boten Hersteller auch Karten mit bis zu vier Gigabyte an. Der Nachfolge-Standard, der auch jetzt in vielen Smartphones und Kameras aktuell ist, wurde SDHC getauft, wobei das HC für High Capacity, also eine besonders hohe Kapazität steht. Mit diesem Standard kann eine Speicherkapazität von bis zu 32 Gigabyte erreicht werden. Diese Karten sind nicht abwärtskompatibel, können also nicht in für normale SD-Karten spezifizierten Geräten genutzt werden. 2009 wurde der bis dato schnellste Standard, SDXC, vorgestellt. Damit wird eine Speicherkapazität von bis zu 2 TB möglich, wobei aktuelle Karten meistens um die 64 oder 128 GB besitzen.

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