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Windows 10 Redstone 3: Microsoft verteilt erstes Insider-Build (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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Redstone 3: Für viele Nutzer dürfte die Installation des aktuellen Creators Updates noch weit entfernt sein, doch Microsoft werkelt bereits an der nächsten Windows 10 Ausgabe.

Microsofts Windows-Team fackelt nicht lange herum. Die offizielle Verteilung des Windows 10 Creators Updates, das vor Oktober 2016 nur unter dem Codenamen „Redstone 2“ bekannt war, ist noch nicht einmal richtig für alle Nutzer angelaufen, da ist bereits die erste Insider Preview Build des brandneuen „Redstone 3“ Entwicklungszweiges für Windows Insider im Fast Ring erschienen. Zu beachten ist allerdings, dass darin vorerst noch keinerlei neue beziehungsweise für den Anwender sichtbare Features enthalten sind und Microsoft außerdem ausdrücklich vor potentieller Instabilität warnt.

Die erste Redstone 3 Insider-Ausgabe für PCs trägt die Versionsnummer 16170 und kommt laut den offiziellen Angaben mit einem angepassten OneCore (dem zentralen Bestandteil aller Windows 10 Varianten) daher sowie einigen weiteren Anpassungen an der Code-Basis des Betriebssystems. Diese Änderungen sind notwendig, um den Microsoft-Entwicklern in Zukunft die Voraussetzungen zu bieten, Neuerungen in das OS einzubauen.

Exakt die erwähnten Anpassungen in Build 16170 sind jedoch mitunter dafür verantwortlich, dass es nach Installation der Vorschauversion zu Abstürzen von Apps und Spielen kommen kann, oder zu Fehlermeldungen beim Einspielen von Updates. Die lange Liste mit bekannten Fehlern und Problemen in Build 16170 kann wie gewohnt in einem Blog-Beitrag von Microsoft nachgelesen werden. Gerade Besitzer eines Surface-Geräts sollten sich diese ganz genau ansehen.

Wie eingangs bereits angedeutet ist Redstone 3 der Codename für die nächste, im Moment noch ohne offizielle Bezeichnung auskommende Hauptversion von Windows 10, die noch in diesem Jahr dem Creators Update (Redstone 2) nachfolgen wird. Der Gerüchteküche nach ist in rund 6 Monaten respektive irgendwann im Herbst 2017 mit der Fertigstellung von dieser umfassenden Aktualisierung zu rechnen. Enthalten sein soll unter anderem ein etwas überarbeitetes Oberflächen-Design für das gesamte Betriebssystem, an dem bei Microsoft unter dem „Project Neon“ gearbeitet wird.

Bevor aber vermutlich ab spätesten der im Mai anstehenden Microsoft-Entwicklerkonferenz Build 2017 der Hauptfokus des Windows-Teams auf Redstone 3 umschwenken wird, startet am morgigen Dienstag, den 11. April erst einmal der Verteilungsprozess des Windows 10 Creators Updates für alle Nutzer über Windows Update. Ab dem 25. April wird außerdem das Creators Update für einige Smartphones mit Windows 10 Mobile ausgerollt werden.

Quelle: Microsoft

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