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Windows 10: Microsoft integriert native OpenSSH Unterstützung(Bild 1 von 1)Bildquelle: Lenovo
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OpenSSH unter Windows 10: Dank der Implementierung passenden Clients direkt im Microsoft-Betriebssystem ist es Nutzern beispielsweise möglich, unkompliziert und sicher auf Remote-Server zuzugreifen.

Microsoft zeigt sich im Grunde seit der Markteinführung von Windows 10 vor über zwei Jahren stetig bemüht, das Betriebssystem mehr und mehr für die Bedürfnisse der häufig auf mehrere Software-Plattformen fokussierten Entwicklergemeinde anzupassen. So fügte der Redmonder Softwareriese Windows 10 in den vergangenen Monaten neben eigenen Neuerungen auch einige Features hinzu, die in den 1990er oder auch den 2000er Jahren noch undenkbar als Bestandteil eines Microsoft-Betriebssystems gewesen wären, beispielsweise die bash-Befehlszeile sowie die Möglichkeit, Linux-Distributionen wie Ubuntu, SUSE Linux und Fedora direkt unter Windows 10 in einer Sandbox auszuführen. Ab sofort kommt mit der nativen Unterstützung von OpenSSH eine weitere Neuerung dieser Kategorie hinzu.

Wie TechCrunch berichtet, dürfte der neue native OpenSSH Client für Windows 10 ein willkommener Bonus für Entwickler sein, da sie nun nicht länger einen Drittanbieter-Client wie PuTTY installieren müssen, um über OpenSSH beispielsweise eine sichere Remote-Verbindungen zu einem Server oder anderen Rechnern herstellen zu können. Es ist allerdings anzumerken, dass das bereits seit einer Weile für Windows 10 erhältliche Windows Subsystem für Linux die OpenSSH-Unterstützung ohnehin bietet. Davon abgesehen wird diese Neuerung für die allermeisten Nicht-Entwickler keinerlei Bedeutung haben.

Entwickler, die Interesse an der Nutzung des OpenSSH Clients für Windows 10 haben, sollten einen Blick auf dieses Video (Youtube) von ServeTheHome werfen und zugleich beachten, dass die Implementierung derzeit noch im Beta-Stadium ist. Trotz alldem ist die Sache erwähnenswert, da es einmal mehr beweist, dass Microsoft die eigenen Bemühungen im Bereich Open Source Software tatsächlich ernst nimmt und weiter auszubauen scheint.

Quelle: TechCrunch