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Windows 10 Cloud: Hardware-Details zur Chrome OS Alternative (Bild 1 von 1)Bildquelle: Asus
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Bildungsoffensive: Microsoft will die zunehmende Beliebtheit von Geräten mit Googles Chrome OS an Schulen offenbar mit günstigen Windows 10 Geräten kontern.

Aufgrund mehrerer Berichte in den vergangenen Wochen galt es zuletzt bereits als äußerst wahrscheinlich, dass Microsoft Anfang Mai eine bislang geheimgehaltene Windows 10 Ausgabe ankündigen wird, mit der das US-Unternehmen wohl ein neue Offensive im Bildungssektor starten möchte. Die vermutete Bezeichnung dieser Fassung: Windows 10 Cloud. Vor wenigen Tagen nun hat Windows Central unter anderem Hardware-Spezifikationen in Umlauf gebracht, die die Geräte beschreiben sollen, welche eben speziell für dieses Windows 10 Cloud gedacht sind.

Die Angaben der US-Publikation basieren auf einem Dokument, das die US-Publikation zugespielt bekommen hat. In diesem werden unter anderem die wichtigsten Eigenschaften eines Geräts beschrieben, das mit dem potentiell Windows 10 Cloud genannten OS aufgeliefert wird. DieBezeichnung für das Betriebssystems, die Microsoft zum Marktstart verwendet, ist scheinbar noch nicht mit absoluter Bestimmtheit zu verifizieren, dafür aber liegen die Hardware-Mindestanforderungen Schwarz auf Weiß vor. Im Fokus steht dabei eine lange Akkulaufzeit, die die Gerätenutzung über einen ganzen Unterrichtstag hinweg erlaubt. Zudem werden auch ein Prozessor der Kategorie Quad-Core-Celeron oder besserer, 4 Gigabyte RAM, 32 Gigabyte respektive 64 Gigabyte (bei 64-Bit-OS) eMMC oder SSD-Speicher sowie optionale Stift- beziehungsweise Touch-Eingabe genannt.

Fast einhergehend mit der Veröffentlichung der Hardware-Details hat sich die ZDNet-Reporterin Mary Jo Foley noch einmal bezüglich Microsofts Plänen für den Bildungssektor zu Wort gemeldet. In einem Artikel greift Foley frühere Informationen zu dem Thema auf und beschreibt Windows 10 Cloud als eine abgespeckte Fassung des bekannten Betriebssystems, die zusammen mit verhältnismäßig billigen Geräten Googles Chrome OS beziehungsweise die damit ausgelieferten Chromebooks angreifen soll. Insbesondere in den USA erfreuen sich Chromebooks aufgrund günstiger Anschaffungskosten und einfacher Bedienung immer größerer Beliebtheit an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen.

Zum Feature-Umfang von Windows 10 Cloud kann im Moment weiterhin nur unpräzise spekuliert werden. Das Betriebssystem soll jedenfalls nur die Installation von Apps aus dem Windows Store zulassen, was aber vor allem für Schulen als Vorteil gesehen werden dürfte. Davon abgesehen soll sich die neue OS-Fassung aber bei Bedarf in eine „Home“ oder „Pro“ Lizenz umwandeln lassen.

Microsoft wird seine Pläne für den Bildungsbereich auf einem Event am 2. Mai in New York City, USA umfassend erläutern. Im Rahmen der Veranstaltung darf allem Anschein nach nicht nur mit der Enthüllung von Windows 10 Cloud, sondern auch von dazu passender Hardware gerechnet werden. Eventuell wird sogar Microsoft selbst ein entsprechendes „CloudBook“ präsentieren, wie es Mary Jo Foley nennt. Bereits wenige Tage später, am 10. Mai, beginnt dann Microsofts große Entwicklerkonferenz Build 2017, auf der viele weitere Neuigkeiten rund um Windows 10 erwartet werden.

Quelle: Windows Central, ZDNet

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