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  3. Test: Assassin's Creed Rogue - Geringe Hardware-Anforderungen an Notebooks & 60 FPS Limit

Assassins Creed Roque ScreenshotBildquelle: Ubisoft
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Seitenwechsel: Dieses Mal als Templer gegen die Assassinen

Der neueste Teil der Assassinen-Reihe, Assassin's Creed Rogue, war bereits im vergangenen Jahr für die ältere Konsolengeneration PlayStation 3 und Xbox 360 erschienen, während man auf dem PC, sowie der PS4 und Xbox One Assassin’s Creed Unity angeboten bekam. Entwickelt wurde der Ableger von Ubisoft Sofia in Kooperation mit diversen weiteren Studios des französischen Unternehmens.

In Assassin’s Creed Rogue wird der Spieler in das Jahr 1752 zurückversetzt und schlüpft in die Rolle von Shay Patrick. Im Gegensatz zu den bisherigen Assassin’s Creed Teilen ist man in Rogue nicht als Assassine, sondern als Mitglied des Templerordens unterwegs. Der Serienuntertitel macht es bereits klar, dass man als Shay ein abtrünniger Assassine ist, welcher nun Jagd auf seine ehemaligen Brüder macht. Im Spiel ist man hauptsächlich im Nordatlantik-Areal unterwegs und bewegt sich auch durch New York. Ähnlich wie in Assassin’s Creed Black Flag wird auch in Rogue der Kampf auf hoher See wieder einen Großteil des Spielerlebnisses ausmachen. Die PC-Version unterstützt obendrein auch die Eye-Tracking Technologie zur erweiterten Steuerung des Abenteuers.

Da die letzten Assassin's Creed Titel regelrechte Hardwarefresser waren, haben wir auch diesmal mit entsprechend hohen Anforderungen gerechnet. Dem ist jedoch nicht der Fall, auch auf Mittelklasse Notebooks erlaubt Rogue schon maximale Details. Wie gut Assassin's Creed Rogue trotz der Entwicklung für Last-Gen Konsolen aussehen kann, haben wir auf einem MSI GT80 Titan Gaming-Boliden mit Nvidia Geforce GTX 980M SLI System getestet:


Für die PC-Version verwendet Ubisoft laut eigener Aussage ein Hybrid-Rendering zwischen letzter und derzeitiger Konsolengeneration mit viermal höher aufgelösten Texturen, besserer Arbeitsteilung zwischen CPU und GPU sowie weniger Bedarf an Speicherplatz. Im Grafikmenü finden sich umfangreiche Einstellungen, die allerdings jede für sich keinen allzu großen Einfluss auf die Performance haben. Nvidias HBAO Umgebungsverdeckung, volumetrischer Nebel und Godrays lassen das Logo des Chipherstellers vermissen, vielleicht weil der Assassin's Creed Rogue Grafikmotor nicht zur aktuellsten Generation gehört und optisch hinter AC Unity und Black Flag ansteht. Wie in unserem Video zu sehen, kann für Assassin's Creed Rogue nicht zuletzt mit der UHD-Auflösung trotzdem eine sehr gute Grafik auf den Bildschirm gebracht werden.

Welches Notebook brauche ich für welche Details?

Nimmt man von der 4K Auflösung Abstand und spielt in FullHD (1.920x1.080 Pixel), so reicht schon eine Nvidia Geforce GTX 850M Grafikkarte für ein jederzeit flüssiges Spielerlebnis. Wir haben AC Rogue auf einem HP Envy 17-k102ng mit Intel Core i7-4510U, Nvidia Geforce GTX 850M und 12GB RAM angespielt und erreichten in allen Spielsituationen Frameraten über 30, meistens zwischen 36 und 40 FPS. Dafür haben wir sämtliche Detaileinstellungen maximiert und gegen Tearing auch V-Sync aktiviert. Letzteres sollte man unabhängig von der Leistungsfähigkeit immer aktivieren, mit Bildrissen mag sonst kein Spielspaß aufkommen.

Für das nächst schwächere System HP Pavilion 15-p114ng (Intel Core i5-4210U, Nvidia Geforce GT 840M, 8GB RAM) mussten wirschon sämtliche Regler auf die niedrigste Stufe stellen, um in der nativen FullHD Auflösung flüssige Bildraten zu erreichen. Auch dann sieht Assassin's Creed Rogue nicht wesentlich schlechter aus, wir vermissen lediglich die Vegetation und Schatten.

Ein nochmals schwächeres Mittelklasse System wie das Acer Aspire E5-551G-T8KB mit AMD A10-7300 Quadcore Prozessor und AMD Radeon R7 M265 Grafik erlaubt bei 1.366x768 Pixel Auflösung zumindest aktivierte Bewegungsunschärfe, volumetrischen Nebel und Strahlenbüschel sofern alle anderen Regler auf niedrigster Stufe stehen. Dann kratzt man aber schon permanent an der 25 FPS Marke.

Sogar ein Intel Core i5-5200U Stromsparprozessor mit integrierter Intel HD Graphics 5500 wie im Medion Akoya E7416 zeigt eine flüssige Darstellung des Spiels. Die Auflösung muss für die integrierte Grafik allerdings auf 1.280x720 Pixel reduziert werden. Doch so kommen auch Nutzer ohne diskrete Grafikkarte im Notebook an den Spielspaß der verbesserten Seeschlachten und Assassinenjagd.

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