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  3. Switch to Apple: Der Umstieg auf iMac, Macbook Pro, iPhone 5s und iPad Air - Teil 1

Der neue Arbeitsplatz mit iMac 27-Zoll und Apple Macbook Pro RetinaBildquelle: notebookinfo.de | st
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Neu eingerichtet: Auf dem Büro-Schreibtisch steht nun der 27-Zoll Apple iMac und für unterwegs das Macbook Pro Retina 15-Zoll.

Es gibt mehrere Gründe warum ich es in Erwägung gezogen habe, meinen kompletten Arbeits- und Privat-Alltag auf Apple-Produkte umzurüsten. In diesem ersten Teil der Serie möchte ich genau darauf eingehen und euch aufzeigen, was ich mir von dem „Switch to Apple“ Experiment erwarte. In den darauf folgenden Teilen gehe ich dann näher auf meine erste Tuchfühlung mit den Produkten und dem Betriebssystem ein, spreche mit Apple-Experten und zeige euch meine persönlichen Lieblings-Apps, Programme und Funktionen.

Wir versuchen die Serie wöchentlich mit Artikeln zu füllen, meist zur Mitte der Woche hin. Gerne könnt ihr uns auch eure Vorschläge, App-Tipps und Hinweise in den Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich über jeden Anhaltspunkt und werde zeitnah alle Fragen persönlich beantworten. Gerne könnt ihr mich hierzu auch per Mail erreichen unter s.trunzik@mopolis.com.

Warum ich das Technik-Lager wechseln will?
Die Gründe sind einfach: Tapetenwechsel machen mir Spaß. Hinzu kommt natürlich, dass ich persönlich vom Windows 8.1 Betriebssystem - vor allem auf Notebooks und Desktop PCs - nicht überzeugt bin. Und trotz einiger Milliarden US-Dollar im Rücken konnte man bisher auch nur wenige App-Entwickler überzeugen, qualitativ hochwertige Programme für die Metro-Oberfläche zu schreiben, die ich auf Tablets gar nicht mal für schlecht erachte.

Ein weiterer Punkt ist die App-Vielfalt. Alle namhaften Firmen produzieren ihre Software für Apple iOS und Google Android. Windows und Windows Phone werden stiefmütterlich behandelt. Was an sich Schade ist, da vor allem Nokia zeigt, dass man auch mit diesen „Außenseiter“-Systemen Erfolg haben kann. Hinzu kommen die vielen Start-Ups, die aus Amerika zu uns nach Deutschland überschwappen und coole Tools entwickeln. Bisher wurden die Programme, die bei mir hängengeblieben sind und mir gefallen haben, in der Anfangsphase nur für iOS freigegeben. Und als „Early Adopter“ will ich natürlich nicht erst warten, bis nach Monaten die Android oder Windows Phone Variante der Software erscheint. Im schlimmsten Fall auch noch mit weniger Funktionen.

Punkt 3 ist wohl einer der wichtigsten. Verarbeitung, Leistung, Image. Bei Geräten die ich auch privat nutze, baue ich schnell eine emotionale Verbindung zum Hersteller auf und versuche mich sogar so weit es möglich ist im selben Lager aufzuhalten. Bis vor kurzem noch war das Samsung. Die Serie 9 / ATIV Book 9 als Ultrabook, ein Galaxy S4 Active als Handy und einen schönen 55“ LED-Fernseher. Und dabei spielen Apple und Samsung ja bereits seit Jahren in der gleichen Preis-Liga. Das Loch in der Geldbörse wird also durch mein Experiment nicht größer.

Bei mir hat es sich so entwickelt, dass ich mir im Jahresrhythmus ein neues Notebook und Smartphone zugelegt habe. Natürlich musste es ein Intel Prozessor bei Notebooks sein und das Maximum an Smartphone- sowie Tablet-Leistung, meist von Qualcomm. Im letzten Jahr dann kam Punkt 1 ins Spiel - Windows 8.1 und das bisher erfolgreiche Wintel-Kollektiv (Windows + Intel) sowie der Zeitpunkt neue Hardware mit Intel Haswell-Prozessoren zu kaufen. Nun findet mal ein High-End-Ultrabook mit Intel Core i5 Prozessor der neuesten Generation und einem matten 13-Zoll FullHD-Bildschirm. Und nun kommt es: Ohne Touch-Display bitte! Die Auswahl kann ich an einer Hand abzählen.

Grund dafür ist die Auflage von Intel. Wenn ein Hersteller Intel Haswell Chips verbauen möchte und das Notebook ein Ultrabook-Branding erhalten soll, dann ist ein Touchscreen verpflichtend. Und Hersteller die sich darauf einlassen, erhalten dann natürlich auch etwas vom Marketing-Kuchen. Diese „Kaffee draußen nur im Kännchen“-Taktik kann und will ich nicht verstehen. Bin ich denn der einzige der ein Haswell-Ultrabook ohne Touch sucht? So wird ein künstlicher Trend geschaffen. Das macht sich gut auf den Jahres-Endberichten, dass Notebooks mit Touch-Display nun eine Marktanteilssteigerung von X-Prozent aufweisen. Logisch, wenn die Top-Geräte nur noch damit verkauft werden „dürfen“.

Ich möchte an dieser Stelle keineswegs Intel bloßstellen, ich bin immer noch ein großer Fan. Auch in den von mir ausgewählten Apple-Produkten schlägt ein Herz aus Intel-Komponenten. Meiner Meinung nach hat Apple aber erkannt, was der Nutzer in Sachen Eingabegeräte möchte. Und zwar eine perfektionierte Maus, Tastatur und Touchpad. Ein Touchscreen bleibt den iOS-Devices vorbehalten und das mit einem eigenen Betriebssystem und der dennoch guten Kommunikation zwischen Notebook, Tablet und Smartphone. Und genau das sind Merkmale, nach denen ich suche und für die ich auch bereit bin mehr Geld auszugeben.

Hinweis: Das „Switch to Apple“ Projekt auf notebookinfo.de beschreibt die persönlichen Erfahrungen mit verschiedenen Apple-Produkten und den Wechsel von Windows auf Mac. Die Serie steht in keiner Verbindung mit Apple und wird nicht von Apple Inc. oder Apple Deutschland finanziell unterstützt. Wir bedanken uns beim deutschen Online-Shop redcoon.de für die zur Verfügung gestellten Testgeräte.

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