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Verlustgeschäft: Sony kämpft mit seinen Smartphones.Bildquelle: Sony
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Verlustgeschäft: Sony kämpft mit seinen Smartphones.

Ursprünglich rechnete man mit einem geringeren Defizit aus dem Verkauf von Smartphones, aber durch den harten Wettbewerb vor allem in der Mittelklasse muss der Verlust nach oben korrigiert werden. Die Konkurrenz aus China wird dabei von Sony genannt, welche dem Geschäft ordentlich zusetzen, sodass die angepeilten Verkaufszahlen nicht mehr erreicht werden können.

Laut den korrigierten Prognosen wird im laufenden Geschäftsquartal ein Verlust von 230 Milliarden Yen erwartet, was umgerechnet etwa 1,66 Milliarden Euro entspricht. Ob personelle Konsequenzen in der Führungsebene gezogen werden ist nicht bekannt, außer das Sony in der Smartphone-Sparte des Konzerns etwa 1.000 Mitarbeiter entlassen wird als Teil aktueller Sparmaßnahmen. Zusätzlich wird der japanische Konzern erstmals seit seinem Börsengang im Jahre 1958 keine Dividende an seine Anleger auszahlen um das so zurückgehaltene Kapital zur Sanierung und zum Verlustausgleich zu nutzen.

Um dem negativen Trend ein wenig entgegen zu wirken will man künftig noch stärker auf Premium-Geräte setzen. Was das genau bedeutet hat Sony bisher nicht näher erklärt. Denkbar wäre ein Ausbau der Flaggschiff-Geräte der Xperia-Z-Familie mit weiteren Modellen, beispielsweise einem Nachfolger für das Phablet Sony Xperia Z Ultra. Aber auch an gänzlich neuen Geräten könnte der Konzern arbeiten wie dem vor einiger Zeit erstmals aufgetauchten Sony Xperia Z3X.

Quelle: Sony

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