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Top-Ausstattung: Octa-Core, LTE und viele Verbindungsmöglichkeiten.Bildquelle: Samsung
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Top-Modell: Samsungs neues Tablet mit AMOLED-Display.

Die beiden Tablet-Modelle hat Samsung auf einer eigenen Veranstaltung in New York City vorgestellt, welche gegen 1 Uhr deutscher Zeit diese Nacht begonnen hatte. Das Display ist mit 2.560 x 1.600 Pixel besonders hochauflösend und basiert auf der Super-AMOLED-Technologie von Samsung. Der Hersteller rühmt sich mit einer 90 prozentigen Abdeckung des Adobe RGB Farbraumes, während klassische LC-Displays lediglich 70 Prozent schaffen. Der Energieverbrauch eines AMOLED-Displays ist besonders bei dunklen Farben niedrig, da schwarze Pixel komplett abgeschaltet werden, was wiederum für gute Kontrast- und Schwarzwerte sorgt.

Auch bei der restlichen verbauten Hardware setzt Samsung auf Oberklasse. Der Exynos 5420 Octa-Core – ein SoC (System-on-a-Chip) mit vier ARM Cortex A15 Kernen mit 1,9 GHz und vier ARM Cortex A7 Kernen mit 1,3 GHz – unterstützt Global Task Scheduling (GTS), womit alle acht Kerne gleichzeitig genutzt werden können. Als Grafikchip kommt ein ARM Mali T628 MP6 zum Einsatz. Die LTE-Varianten haben zusätzlich ein Intel XMM 7160 LTE-Modem, welches bis zu 150 Megabit pro Sekunde im Download ermöglicht und auch telefonieren kann.

Mit 3 GB ist der Arbeitsspeicher vergleichsweise groß, während der interne Flash-Speicher mit 16 GB etwas klein ausfällt. Samsung plant auch Modelle mit 32 GB internem Flash-Speicher auf den Markt zu bringen. Immerhin lässt sich dieser mit MicroSD-Speicherkarten um bis zu 128 GB erweitern. Darauf können Fotos der 8 Megapixel auflösenden Kamera gespeichert werden, welche mit Autofokus und 1080p-Videoaufnahme ausgestattet ist. Die Frontkamera für Selbstportraits und Videochats löst mit 2,1 Megapixel auf.

An Verbindungsmöglichkeiten schöpft der Hersteller für das Galaxy Tab S nahezu alles aus was derzeit machbar ist. Egal ob WLAN-ac mit Dualband-Unterstützung und WiFi Direct, Bluetooth 4.0 LE oder GPS mit GLONASS-Unterstützung: Es gibt wirklich fast alles. Selbst MHL und einen Infrarot-Port hat das Galaxy Tab, die NFC-Technik ist allerdings nicht vorhanden.

Das Alles verpackt Samsung in einem Kunststoff-Gehäuse mit gerade mal 6,6 mm Dicke, womit das Galaxy Tab S zu den dünsten Tablets überhaupt zählt. Selbst das iPad Air ist mit seinen 7,5 mm dicker. Da Kunststoff für das Gehäuse genutzt wird, sind das Galaxy Tab S 8.4 mit 294 Gramm (LTE-Modell: 298 Gramm) und das Galaxy Tab S 10.5 mit 465 Gramm (LTE-Modell: 467 Gramm) auch noch mit die leichtesten Tablets auf dem Markt.

Als Software kommt Android 4.4 KitKat mit der TouchWiz-Oberfläche von Samsung zum Einsatz, welche wie üblich mit diversen Funktionen ausgestattet ist. Auf die My Magazine UX vom Galaxy TabPRO verzichtet Samsung. Dazu zählt unter anderem SideSync 3.0, womit sich der Display-Inhalt eines verbundenen Smartphones auf das Display des Galaxy Tab S spiegeln lässt. Bisher wird nur das Galaxy S5 unterstützt, aber weitere Modelle wie das Galaxy Note 3 sollen im Laufe des Jahres folgen.

Ebenfalls neu ist der Fingerabdruck-Sensor in der Home-Taste, über welchen sich bis zu acht verschiedene Personen mit ihrem Fingerabdruck auf dem Gerät anmelden können. Samsung hat die Multi-User-Funktion von Android dahingehend erweitert, dass sich mit einem Fingerabdruck das jeweils verknüpfte Nutzerkonto automatisch starten lässt, anstatt es manuell auswählen zu müssen.

Verkaufsbeginn der beiden Modelle soll ab Mitte Juli sein in den Farben Weiß und Bronze. Das Galaxy Tab S 8.4 mit 32 GB internem Flash-Speicher als WLAN-Version soll knapp 399 Euro kosten, während das Galaxy Tab S 10.5 mit derselben Ausstattung ab 499 Euro beginnt. Die jeweilige LTE-Version wird 100 Euro mehr kosten.

Quelle: Samsung

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