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  3. Samsung Galaxy S3: Sicherheitslücke in Exynos 4210 und 4412

Laut einem Nutzer im XDA-Developers Forum erlaubt der Samsung Programmcode-Teil "/dev/exynos-mem" allen Nutzern, Schadsoftware in den Speicher einzuschleusen. Die Samsung Exynos 4210 und 4412 arbeiten mit dem Kernel-Code, verbaut werden die Chips in Samsung Galaxy S2, Galaxy S3, und Galaxy Note Smartphones.Der reservierte Speicher wird von mehreren Apps genutzt, unter anderem der Kamera und der HDMI-Ausgabe. Da jedoch jeder Anwendugen Lese- und Schreibrechte eingeräumt werden, können auch Viren und Trojaner über diese SIcherheitslücke eingeschleust werden.

Im XDA.Developers Forum ist mit ExynosAbuse schon ein Programm zu finden, welches die Lücke nutzt, um die App SuperSU für das Management der Zugriffsrechte zu installieren. Auf der Seite project-voodoo.org ist auch schon ein Patch zu finden, das Schließen der Lücke zieht allerdings die Kamerafunktion in Mitleidenschaft. Auch die HDMI-Ausgabe könnte betroffen sein.

Eine offizielle Lösung seitens Samsung gibt es noch nicht.

Quelle: XDA-Developers

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