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  3. Pläne mit Motorola: Lenovo CEO gibt erste Auskünfte

Lenovo hat mit der Marke Motorola auch zukünftig noch einiges vor.Bildquelle: Motorola
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Lenovo gewährt einen ersten Einblick auf die zukünftige Strategie.

Was genau Lenovo mit Motorola vor hat, erklärte der Mann an der Spitze des Konzerns in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche. Unter anderem will Lenovo eine sogenannte Huckepack-Strategie verfolgen, wie man sie schon im Jahre 2004 nach der Übernahme der Notebook-Sparte von IBM sehr erfolgreich angewendet hat. Eine Vermarktung als „Motorola by Lenovo“ sei eine mögliche Option, so Yang Yuanqing. Denn im Gegensatz zu Google muss Lenovo keine Rücksicht auf eventuelle Hardware-Partner nehmen und kann die zugekaufte Unternehmensphilosophie aus vollen Kräften unterstützen.

In Regionen mit einer starken Verbreitung der Marke Motorola sollen keine größeren Änderungen vorgenommen werden. Stattdessen wird das Angebot um die Lenovo-Geräte erweitert, damit man möglichst alle Preisklassen der jeweiligen Märkte abdecken kann. Ein Moto X in der Oberklasse reicht nicht aus um profitabel zu wirtschaften. Zu diesen Märkten gehören neben den USA insbesondere westeuropäische Länder wie Großbritannien, Frankreich und auch Deutschland. Für die restlichen Märkte weltweit ist dann wie schon erwähnt die Huckepack-Strategie vorgesehen.

Angesprochen auf die Übernahme erklärte Yang Yuanqing sich zuversichtlich, dass die Wettbewerbsbehörden in spätestens sechs bis neun Monaten grünes Licht geben wird. Er mache sich zumindest keine Sorgen. Schließlich habe Lenovo schon mehrfach gezeigt, dass man ein weltoffener Konzern sei und kein verschlossenes chinesisches Unternehmen. Als Beispiel nannte der CEO von Lenovo eben jene Übernahme der ehemaligen IBM-Notebook-Sparte.

Quelle: Android TV

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