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  3. Nintendo denkt über ein eigenes Smartphone nach

Nintendo stellt Überlegungen zum Mobile-Bereich an.Bildquelle: Nintendo
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Aufgrund der sinkenden Absatzzahlen beschäftigt sich Nintendo vermehrt mit dem Mobile-Bereich.

Das hat Nintendo-Präsident Satoru Iwata gegenüber Bloomberg erzählt. Nach einem Jahresverlust in Höhe von etwa 52 Millionen Yen – umgerechnet gut 368 Millionen Euro – müsse sich der Konzern nach einem neuen Geschäftsmodell umsehen. Das rasante Wachstum der Mobilfunk-Branche, insbesondere bei Smartphones, könnte daher die Bilanzen wieder retten. Laut dem Nintendo-Präsidenten sei das Unterfangen jedoch weitaus schwieriger und komplexer, als lediglich Mario auf einem Smartphone laufen zu lassen.

Auch wenn das noch keine feste Zusage für ein Smartphone mit und von Nintendo ist, lässt es die Hoffnung der Nintendo-Fans wieder höher schlagen. Immerhin verweigert Nintendo seit Jahren eine Portierung der eigenen Erfolgsserien für Smartphones, wie zum Beispiel Mario, Zelda, Metroid Prime oder Pokemon. Ein Wunsch vieler Fans, die mit Konsolen wie SNES oder N64 groß geworden sind.

Zu den Verlusten beigetragen haben die schlechten Verkäufe der Konsolen. Von der tragbaren Konsole Nintendo 3DS beispielsweise plante Nintendo 18 Millionen Geräte ein, verkauft wurden allerdings nur 13,5 Millionen Geräte. Noch schlimmer sieht es bei der Wii U aus, die nur 2,8 Millionen Mal über die Ladentheke ging, anstatt der eingeplanten 9 Millionen.

Quelle: Bloomberg

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