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  3. Motorola Moto X: Das Flaggschiff Smartphone für die Wende

Das Motorola Moto X wird es auch mit Holzrückseite gebenBildquelle: Motorola
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Motorola Moto X: 4,7 Zoll, S4 Pro Dualcore, 2.000 Varianten

Das Motorola Moto X soll die Wende für den angeschlagenen Mobilfunkhersteller bringen. Es ist das erste Smartphone, welches nach der Übernahme durch Google auch maßgeblich vom Mutterkonzern beeinflusst wurde. Gleich vorweg: Es läuft weder mit Google Android 4.3 in diesem Moment und es kommt auch nicht, wie die Gerüchteküche behauptete, zum Kampfpreis von 200 US-Dollar - das ist der Preis mit einem Vertrag und entspricht dem von anderen Flaggschiff Smartphones. Im129,3 x 65,3 x 10,4 Millimeter Gehäuse mit Gorilla Glass sitzt ein 4,7 Zoll AMOLED Touchbildschirm, welcher die HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixel bietet. Das Gewicht liegt bei 130 Gramm.

Nur Dualcore für das Flaggschiff
Die Eckdaten lesen sich leicht ungewöhnlich, Motorola setzt auf einen 1,7 GHz Qualcomm Snapdragon S4 Pro (MSM8960Pro) Dualcore Prozessor. Als Grafikeinheit dient die kräftige Adreno 320, der Arbeitsspeicher bemisst 2 GB. Die Komponenten reichen sicherlich für sämtliche Apps, interessant wird das Stromsparpotential und die Akkulaufzeit in Verbindung mit dem 2.200 mAh Akku. Letzterer ist nicht wechselbar. Das Moto X kommt mit 16 GB oder 32 GB internem Speicherplatz, einen microSD Slot zur Aufrüstung gibt es nicht. Dafür spendiert Google zwei Jahre lang 50 GB Cloud Speicher auf Google Drive.

Bei der 10 Megapixel Kamera setzt Motorola auf eine neue Clearpixel Technologie, der RGBC Sensor tauscht einen Teil der theoretisch möglichen Pixelanzahl gegen erhöhte Lichtdurchlässigkeit. An Funkstandards findet sich alles, was Rang und Namen hat: LTE, NFC, Miracast, WLAN ac und Bluetooth 4.0. GPS und GLONASS dürfen natürlich nicht fehlen.

Kein Android 4.3, dafür immer ansprechbar
Von der Google Tochter Motorola wurde ein Flaggschiff Smartphone mit unverändertem und aktuellsten Google Android 4.3 Jelly Bean erwartet. Das Gerät fährt allerdings mit leichtem Provider-Branding und der älteren Android 4.2.2 Jelly Bean Version als Betriebssystem. Dafür hat Google den Google Now Assistenten extrem tief ins System integriert. Das Moto X ist über den "Ok Google Now" jederzeit (auch im Standby) ansprechbar, mit der Active Display Technologie werden Benachrichtigungen stromsparend angezeigt. Google Now reagiert nur auf die Stimme des Besitzers. Touchless Control kann mit einer Drehung des Handgelenks auch die Kamera-App aufrufen. Für diese Funktionen hat Motorola den Snapdragon S4 Pro Prozessor in ein Motorola X8 System eingebettet und zwei weitere Prozessoren zur Seite gestellt. In Zukunft soll noch eine Google Play Edition erscheinen, ein Termin dafür wurde aber noch nicht genannt.


Motorola bietetmit dem Moto Maker ein Online Konfigurationstool für bis zu 2.000 Kombinationsmöglichkeiten von Backcover und Details mit individueller Farbgebung. Binnen 4 Tagen soll das in Texas gefertigte "Made in America"-Smartphone die Kunden in den USA erreichen. Für Aufsehen sorgen bereits jetzt schon Varianten mit einer Rückseite aus Holz. Wann und zu welchem Preis das Motorola Moto X nach Deutschland kommt, ist noch unklar. In den USA wird das neue Motorola Flaggschiff Ende August verfügbar sein.

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