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Microsoft Windows 10 DevicesBildquelle: Microsoft
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Windows 10: Keine zwei Wochen vor der Markteinführung des neuen Desktop-Betriebssystems verspricht Microsoft eine lange Support-Laufzeit.

In den letzten zwei Wochen vor dem Launch von Windows 10 am 29. Juli kümmert sich Microsoft unter anderem noch darum, organisatorische und rechtliche Aspekte der Markteinführung eines neuen Betriebssystems zu finalisieren. Neben Erläuterungen zum automatichen Update-Prozess für Windows 10 Home Lizenzen hat das Unternehmen nun auch konkrete Aussagen zum Support-Zeitraum für Windows 10 gemacht. Die neuen Angaben bringen keine Überraschungen mit sich, klären aber ein paar bislang kursierende Unklarheiten auf.

Microsoft Windows 10 Home: Nutzer werden zu Updates gezwungen

Microsoft wird Windows 10 wie schon vorherige Windows-Versionen mit einem Support-Zeitraum von insgesamt zehn Jahren auf den Markt bringen. Der fünfjährige sogenannte Mainstream-Support für das Betriebssystem wird am 29 Juli 2015 beginnen, eine zweite, sogenannte erweiterte Support-Phase läuft dann im Jahr 2020 an und reicht bis zum Oktober 2025.

Innerhalb des zehnjährigen Support-Zeitraums für das neue Betriebssystem wird Microsoft keine Gebühren für das Bereitstellen von Updates verlangen und es wird während dieser Zeit auch kein Abo-Modell geben, durch das das Unternehmen monatlich für die Nutzung von Windows 10 abkassieren könnte. Auch wenn Microsoft das Betriebssystem als erste Windows-Version genau wie einen Service betrachten, der kontinuierlich weiterentwickelt werden soll, gibt es in Sachen Support also keine Änderungen im Vergleich zu älteren Windows-Ausgaben.

ZDNet merkt ergänzend an, dass Microsoft auch kein Problem damit hat, wenn Nutzer einen PC auf Windows 10 upgraden, dessen Hersteller dies offiziell gar nicht unterstützt. Außerdem wird Microsoft auch dann ein Windows-10-Gerät weiter mit Updates versorgen, selbst wenn dessen Hersteller aufhören sollte, Treiber- beziehungsweise Firmware-Updates dafür bereitzustellen.

Eine Einschränkung gibt es aber natürlich bezüglich so mancher, vor allem älterer Geräte: Bestimmte Windows-10-Funktionen setzen bestimmte Hardware voraus und lassen sich somit nicht auf allen grundsätzlich mit dem Betriebssystem kompatiblen Geräten nutzen. Ein gutes Beispiel dafür ist beispielsweise das Sicherheitsfeature Windows Hello. Es wird zum Marktstart von Windows 10 nur auf einigen wenigen PCs, die mit einer RealSense 3D-Kamera von Intel ausgestattet sind, zur Verfügung stehen.

Interessant im Bezug auf den zehnjährigen Support-Zeitplan ist schließlich noch der Blick in die nicht ganz so ferne Zukunft. Wie wird die nächste Stufe der Entwicklung von Windows 10 aussehen? Die Vorstellung einer neuen Windows-Version in ein paar Jahren erscheint angesichts des neuen Service-Modells unwahrscheinlich. Microsoft selbst hat bereits angedeutet, dass es sich bei Windows 10 gewissermaßen um das letzte Windows handeln wird, das im Laufe der Zeit aber natürlich eine Evolution durchlaufen soll. Näheres zu derlei Plänen wissen wir bislang aber noch nicht. Es ist allerdings gut vorstellbar, dass in zwei oder drei Jahren ein größeres Update für das Betriebssystem erscheinen soll, das dann auch den jetzt zehnjährigen Support-Zeitraum nochmals erweitert.

Quelle: Microsoft, ZDNet

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