1. Startseite
  2. News
  3. Microsoft Windows 8: Lohnt sich der Umstieg? Alle Unterschiede der Versionen im Überblick

Wie erfolgt der Umzug?
Windows 7 Nutzer können relativ einfach Upgraden und dabei sämtliche Einstellungen, installierte Software und Benutzer übernehmen. Ein Upgrade von Windows XP oder Vista erfordert einen manuellen Umzug der Nutzerdaten und Programme – umfangreiche Neuinstallationen müssen hier in Kauf genommen werden. Auch für Windows 7 gibt es allerdings Einschränkungen. Auf das Windows 8 Standard können nur die Benutzerkonten und Installationen eines Windows 7 Home Premium, Basic oder Starterimportiert werden. Windows 8 Pro erlaubt die Mitnahme aller Daten von sämtlichen Windows 7 Versionen von Starter bis Ultimate.

Windows RT
Am einfachsten haben es sicherlich die Besitzer von Tablet PCs. Deren Windows RT Betriebssystem wird direkt mit dem Gerät ausgeliefert. Voraussetzung ist ein Prozessor mit ARM-Mikroarchitektur wie im Falle des Surface (RT) Tablets von Microsoft. Daher sind klassische x86- oder x64-Anwendungen nicht lauffähig. Die Surface Pro Variante bekommt einen x86-Prozessor und läuft deswegen mit einer Windows 8 (Pro) Version. Windows RT setzt voll und ganz auch die Kachel-Oberfläche und verzichtet auf den klassischen Desktop-Modus. Die Benutzeroberfläche mit den sogenannten „Tiles“ ist auf die Bedienung per Multitouchscreen optimiert, ohne ein entsprechendes Tablet ist Windows RT nicht zu kaufen. Die Windows RT Version kommt mit fest integriertem Microsoft Office 2013 RT und erlaubt Büroanwendungen mit Word, Excel, PowerPoint und One Note.

Windows 8
Die Basisversion von Windows 8 arbeitet mit 32bit sowie 64bit Prozessoren und erlaubt damit auch Programme für frühere Windows Versionen. Es ist in etwa mit der Windows 7 Home Premium Version vergleichbar und wird damit wohl die Variante mit der größten Verbreitung. Ihr fehlen die Bitlocker-Verschlüsselung und diverse Sicherheitsfeatures als auch Funktionen für die Verwaltung wie Gruppenrichtlinien, Remote Server, Domänenbeitritt und Hyper-V-Client. Virtuelle Laufwerke können nicht als Bootlaufwerke bestimmt werden und für Heimanwender wohl am wichtigsten: Das Media Center kommt erst ab der Windows 8 Pro Version. Trotzdem sollte das Betriebssystem den meisten Nutzern genügen und mit den vielen Apps und der einfachen Bedienung auch den Einstieg in die Windows Welt erleichtern. Zusätzliche Sprachpakete lassen sich nun auch in der Standardversion von Windows 8 installieren.

Windows 8 Pro
Für Nutzer im professionellen Umfeld und in kleineren Unternehmen wird die Windows 8 Pro Version angeboten. Mit Bitlocker- und EFS-Verschlüsselung bietet es mehr Sicherheit. Die Verwaltung wurde mit Gruppenrichtlinien, Remote Desktop, Domänenbeitritt dem Hyper-V-Client und bootbaren virtuellen Laufwerken vereinfacht. Diese Version entspricht Windows 7 Professional am ehesten. Das Media Center ist nicht von Werk aus mit dabei sondern muss als Add-on separat erworben werden.

Windows 8 Enterprise
Der Vollausbau von Windows 8, die Enterprise Version, wird nur in Verbindung mit Volumenlizenzen vertrieben. Die Funktionen Verwaltung von Berechtigungen, Gruppen und Netzwerken wurden gegenüber der Pro Version noch einmal ausgebaut. Beispiele sind Direct Access für eine schnelle Verbindung in Unternehmensnetzwerke, Branch Cache als eine Art Cloud für Daten auf welche viele Benutzer Zugriff haben und Side Loading sowie Applocker um nur ganz bestimmte Software zuzulassen. Die für die Enterprise Edition exklusive Windows 8 To Go Funktion erlaubt das Installieren und Booten des Betriebssystems auf einem USB-Stick oder anderen externen Datenträgern um überall über die grundlegenden Computerfunktionen zu verfügen.

Die Preise für die verschiedenen Windows 8 Versionen und Upgrades erfahren Sie hier.

Quelle: Microsoft

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.