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  3. Microsoft Surface Pro 4: Standby-Fix weiter in Arbeit

Wie Microsoft nun endlich offen eingesteht, haben sowohl das Surface Pro 4 als auch das Surface Book ein erhebliches Problem mit dem Energiesparmodus unter Windows 10, das sich meist durch ein viel zu schnelles Entleeren des Akkus äußert.Bildquelle: Microsoft
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Dringender Nachbesserungsbedarf: Das Microsoft Surface Pro 4 arbeitet nach wie vor nicht so wie es eigentlich sollte.

Microsoft hat kürzlich neue Updates für das Surface Pro 4 und das Surface Book veröffentlicht, die allerdings keine signifikanten Verbesserungen für die beiden Geräte mit sich brachten. So bleibt es weiterhin dabei: Beide Vorzeige-PCs des Redmonder Konzern haben ein Problem mit dem Energiesparmodus. Wie WinBeta informiert, spricht Microsoft aber mittlerweile unter anderem dieses Ärgernis im eigenen Support-Forum konkret an und verspricht baldige Nachbesserung.

Ein Microsoft-Verantwortlichen schreibt im Surface-Forum, das Unternehmen sei sich über die Tatsache im Klaren, dass Nutzer weiterhin von einigen Problemen mit den neuen Surface-Produkten geplagt würden, und die Liste der bekannten Fehler auch den unzuverlässigen Energiesparmodus umfasse. Das Surface-Team sei aber zugleich fest entschlossen, alle bekannten Probleme so schnell wie möglich aus der Welt zu schaffen. Sobald es neue Erkenntnisse diesbezüglich oder korrigierende Updates gäbe, würden Kunden darüber unverzüglich informiert werden.

Leider hat es Microsoft aber erneut versäumt, einen konkreten Termin für die Bereitstellung weiterer Updates oder - ganz besonders - für das Erscheinen einer Lösung für das Standby-Problem zu nennen. Wann es also endlich einen wirklich zuverlässig funktionierenden „Connected Standby“ für das Surface Pro 4 und das Surface Book geben wird, steht weiter in den Sternen. Wer experimentierfreudig ist und sich etwas besser mit Windows und Treiber-Updates auskennt, der kann immerhin manuell einen Grafik-Treiber direkt von Intels Webseite auf den Geräten installieren, welcher das Problem zumindest einigermaßen einzudämmen scheint.

Nichtsdestotrotz wirft die ganze Angelegenheit ein schlechtes Licht auf die Vorzeigeprodukte von Microsofts Surface-Abteilung und könnte bei so manchem Käufer einen bittern Nachgeschmack hinterlassen. Gerade auch unter Berücksichtigung der saftigen Preise, die der Konzern für das Surface Pro 4 und das Surface Book aufruft, sollten derartig schwierig auszumerzende Kinderkrankheiten nicht auftreten. Das Surface Pro 4 ist hierzulande seit November 2015 erhältlich und kostet mindestens rund 1000 Euro, das Surface Book wird es in Deutschland ab den 18. Februar zu Preisen ab 1650 Euro zu kaufen geben.

Quelle: WinBeta, Microsoft

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