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Huawei Mate 9 mit Leica Doppel-Kamera & Kirin 960 offiziell vorgestellt (Bild 1 von 12)Bildquelle: notebookinfo.de
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Style und das Geld: Das neue Huawei Mate 9 kann technisch glänzen und spricht mit der zusätzlichen Porsche-Sonderedition auch Luxus-Liebhaber an.

Die Katze ist aus dem Sack, mit Doppel-Knipse.

Bereits im Vorfeld der heutigen Präsentation wurde die Gerüchteküche rund um das Huawei Mate 9 (Codename Manhattan) ordentlich angeheizt. Nun wurden alle Geheimnisse offiziell gelüftet. Das neue 5,9 Zoll Smartphone mit Google Android 7.0 Nougat Betriebssystem und der aufgefrischten EMUI 5.0 Oberfläche kommt in einem nur 7,9 Millimeter schlanken und circa 181 Gramm schweren Metall-Gehäuse. Farblich bietet Huawei eine graue und silberne Variante des Phablets an. Markant zeigt sich auf der Rückseite eine Dual-Kamera, die erneut in Kooperation mit Leica entstanden ist.

Im Gegensatz zur Integration im Huawei P9 bietet das Mate 9 einen 12 Megapixel Farbsensor und eine zusätzliche 20 Megapixel Monochrom-Linse. Beide verwenden eine f/2.2 Blende und ermöglichen einen zweifachen, optischen Zoom-Effekt. Ähnlich ist es auch im aktuellen Apple iPhone 7 Plus möglich. Zu den Kamera-Features gehören außerdem die 4K Video (HEVC) Funktion, ein optischer Bildstabilisator (OIS), der Hybrid-Autofokus und ein Dual-LED Blitz. An der Front des Huawei Mate 9 befindet sich für Selfie-Fans zudem eine 8 Megapixel Kamera, die ebenfalls mit einem Autofokus ausgestattet ist.

Neuer Prozessor schlägt die Qualcomm-Konkurrenz

Unter der Haube arbeitet der neue HiSilicon Kirin 960 Prozessor. Die acht Rechenkerne (Octa Core) teilen sich in vier ARM Cortex A73 Kerne mit 2,4 GHz und vier weitere ARM Cortex A53 Kerne mit 1,8 GHz auf. Als Grafikeinheit wird die Mali G71 untergebracht. Im Vergleich zum Vorgänger Kirin 950 wurde die Prozessor-Leistung um 20 Prozent angehoben. Grafisch profitiert das Huawei Mate 9 hingegen von einem 130% Performance-Boost. Somit kann sich der chinesische Hersteller leistungstechnisch vor den Qualcomm Snapdragon 821 schieben und in vielen Bereichen mit dem Apple A10 Fusion Chip konkurrieren.

Der neuen 8-Kern-CPU stehen im Huawei Mate 9 Smartphone insgesamt 4 GB Arbeitsspeicher (LPDDR4, 1.866 MHz) zur Verfügung. Beim UFS 2.1 Flash-Speicher bietet Huawei eine Kapazität von 64 GB an. Dieser kann mit Hilfe einer MicroSD-Karte theoretisch um bis zu 2 TB erweitert werden. In ausgewählten Modellen kann der Multifunktions-Slot auch als Dual-SIM-Option verwendet werden. Gefunkt wird zeitgemäß über ein WLAN-Modul mit 802.11ac Standard, 4G LTE (Cat. 9, 20 Bänder), NFC und Bluetooth 4.2. Ebenso kommt erneut der von Huawei-Phablets bekannte Fingerabdruck-Sensor an der Rückseite zum Einsatz.

Länger, schneller, besser

In Hinsicht auf den Akku verwendet Huawei im Mate 9 eine Kapazität von 4.000 mAh und verspricht im Vergleich zum Mate 8 eine Laufzeit-Steigerung von 10% im Alltag und bis zu 20% beim Gaming. Allgemein soll die Batterie beim „Heavy use“ problemlos 1,5 bis 2 Tage mit einer Ladung überstehen. Mit Hilfe der verbesserten Huawei SuperCharge Funktion lädt das mitgelieferte Netzteil das Smartphone innerhalb von 90 Minuten vollständig auf. Das Aufladen erfolgt über den unterseitigen USB-C Anschluss, der leider nur mit einer USB 2.0 Übertragungsrate ausgestattet ist. Dafür kann er auch mit externen Festplatten oder USB-Sticks umgehen (OTG).

Abschließend sprechen wir über das 5,9 Zoll Display des Mate 9. Wie üblich werden hier klassische 1.920 x 1.080 Pixel (FullHD) angeboten, woraus eine Pixeldichte von 373 ppi resultiert. Die IPS-Technik sorgt dabei für eine gute Blickwinkelstabilität. Im Hands On mit ersten Vorseriengeräten empfanden wir die gebotene Helligkeit subjektiv für zu gering. Die uns nun zur Verfügung gestellten, finalen Varianten des Huawei Mate 9 werden wir jedoch genauer mit unseren Messgeräten unter die Lupe nehmen. In einem zeitnahen Test berichten wir außerdem ausführlicher über die neue EMUI 5.0 Oberfläche und die Vorteile dieser.

Der Verkauf des Huawei Mate 9 startet am 15. November zu einem Preis von 699 Euro. Weitere Bilder zum Smartphone findet ihr in unserer Galerie.

Porsche Design Edition des Huawei Mate 9

In Zusammenarbeit mit dem deutschen Luxus-Automobilhersteller Porsche entsteht parallel zum normalen 699 Euro Smartphone das Porsche Design Huawei Mate 9 Modell. Mit seinem 5,5 Zoll AMOLED Display ist es kleiner als die günstigere 5,9 Zoll Variante. Dafür bietet es mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel (QuadHD, 2K) eine deutlich höhere Pixeldichte. Der Bildschirm ist dabei zu den Seiten hin leicht gebogen (curved) und verlegt den Fingerprint-Reader von der Rückseite in Home Button Form an die Front. Zudem gibt es ab Werk 6 GB Arbeitsspeicher und 256 GB Flash-Speicher. Die restliche Ausstattung - z.B. die Akku-Kapazität, der Prozessor, die Dual-Kamera und sämtliche Funkverbindungen - gleicht dem normalen Huawei Mate 9. Verkleidet in einem dunkelgrauen, gebürsteten Metall-Gehäuse soll die Porsche Edition ab Ende Dezember zu einem Preis von voraussichtlich 1.395 Euro in deutschen Porsche Design Stores angeboten werden. Aktuelle Bilder werden wir schnellstmöglich nachreichen.

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