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  3. HTC: Strategiewechsel mit günstigen Smartphones

Trotz guten Produkten laufen die Geschäfte bei HTC schlecht. Zwar schreibt der Konzern nach wie vor schwarze Zahlen, doch der Smartphone-Hersteller verdient kontinuierlich weniger Geld. In den letzten Geschäftsquartalen mussten teils deutliche Rückgänge im Umsatz und beim Gewinn hingenommen werden. Auch die gestern veröffentlichten Zahlen zum abgelaufenen vierten Quartal 2012 lassen keinen Aufwärtstrend erkennen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 41 Prozent von 2,49 Milliarden Euro auf 1,48 Milliarden Euro. Der Gewinn sank von 268,9 Millionen Euro auf nur noch 24,7 Millionen Euro. Für das laufende Quartal wurde bereits eine Umsatzwarnung herausgegeben.

Wie die Nachrichtenagentur Reuters nun berichtet, wird sich HTC künftig primär auf die Märkte in China konzentrieren. Anlässlich eines Konferenzgesprächs mit Finanzanalysten sagte HTC Finanzchef Chianlin Chang, dass man derzeit an günstigen Smartphones für den chinesischen Markt im Preissegment von 120 bis 240 Euro arbeite. Zudem wird in den kommenden Monaten ein neues Line-Up vorgestellt, in dem auch Smartphones mit mehr als 5 Zoll für die westlichen Kunden angeboten werden sollen. Man wird abwarten ob dies die Talfahrt des Konzerns beenden wird.

Quelle: IDG

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