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Google zeigt VR-Headset Daydream View sowie Chromecast Ultra (Bild 1 von 2)Bildquelle: Google
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Daydream View: Google hat seiner VR-Brille für Smartphones eine weiche Stoffummantelung verpasst und legt jedem Exemplar einen Controller bei.

Google hat zusätzlich zu seinen neuen Pixel-Smartphones das Virtual Reality (VR) Headset Daydream View und das 4K-fähige Streaming-Gerät Chromecast Ultra vorgestellt. Die VR-Brille ist mit einem Preis von 69 Euro hierzulande etwas günstiger als beispielsweise Samsungs Gear VR und wird inklusive Controller ausgeliefert werden. Allerdings muss die enthaltende Technik explizit von einem Smartphone unterstützt werden. Das neue Chromecast Ultra mit Dolby Vision Unterstützung wird laut Hersteller zum US-Marktstart im November 69 US-Dollar kosten.

Daydream View
Anders als beispielsweise Google Cardboard oder ähnliche „VR-Headsets“ der günstigeren Art ist die neue Daydream-Plattform auf Android zugeschnitten und nur mit speziell angepassten Smartphones kompatibel. Als erste Geräte mit Daydream-Unterstützung bewirbt Google die eigenen beiden Pixel-Modelle. In Zukunft soll es allerdings sowohl Smartphones als auch VR-Brillen anderer Hersteller geben, die ebenfalls auf die Daydream-Technologie setzen.


Das neue Headset Daydream View hat Google mit einem weichen Überzug aus Stoff sowie einem Slot zum Einschub des beiliegenden Controllers versehen. Das Steuergerät kann die Positionsbestimmung im Raum mit Hilfe eines Gyroskops und Lagesensoren vornehmen. Echtzeit-Tracking wie bei den fortschrittlichen PC-Headsets fehlt allerdings.

Google wird Daydream View ab Mitte November für rund 70 Euro auch auf den deutschen Markt bringen.

Chromecast Ultra
Vergleichbar mit den Pixel-Smartphones war auch die Existenz der neuen Streaming-Lösung von Google bereits im Vorfeld des heutigen Events durchgesickert. Chromecast Ultra sieht mit seinem runden Gehäuse im Großen und Ganzen aus wie die in diesem Jahr eingeführte Chromecast-Neuauflage, bietet nun aber auch Unterstützung für Medieninhalte mit der 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten. Außerdem kann das Gerät HDR-Material in den Formaten HDR-10 und Dolby Vision abspielen.


Um das Streamen und Verarbeiten der großen Datenmengen, die 4K-Videos benötigen, auf zufriedenstellende Art und Weise zu meistern, verfügt Chromecast Ultra über einen Ethernet-Anschluss und unterstützt wohl das Videokompressionsverfahren HEVC.

Google will Chromecast Ultra eigenen Angaben nach hierzulande für 79 Euro verkaufen. Alle Interessenten können sich schon mal im Google Store auf eine Warteliste setzen lassen, einen exakten Termin für den Deutschlandstart gibt es aber noch nicht.

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