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Der Trend zum mobilen Rechner ist ungebremst, und schon lange verkaufen die Hersteller mehr Notebooks als stationäre Desktop-PCs. Die Preise für die Neuanschaffung eines Notebooks belasten das Haushaltsbudget allerdings nicht selten gewaltig. Da bietet es sich an, nach einem gebrauchten Rechner Ausschau zu halten. Bevor Sie einem verlockenden Angebot folgen, sollten Sie aber einige wichtige Aspekte bedenken.

Rapider Preisverfall
Als Gebraucht-Käufer profitieren Sie natürlich vom rapiden Preisverfall auf dem Notebook-Markt. Geräte, die gerade noch für 1.000 Euro über den Ladentisch gingen, kosten in der Regel bereits ein Jahr später bestenfalls noch die Hälfte. Wie beim Neukauf, sollten Sie sich auch bei der Suche nach einem „Gebrauchten“ genau überlegen, für welche Anwendungen Sie den Rechner einsetzen wollen und welche Hardware-Komponenten dafür erforderlich sind. Eine umfangreiche Einschätzung dazu finden Sie in unserer Notebook-Kaufberatung. In jedem Fall ist beim Gebrauchtkauf aber Vorsicht geboten.

Abnutzung schwer kalkulierbar
Während sich die technische Ausstattung des Notebooks noch einigermaßen übersichtlich aus der Ausstattungstabelle entnehmen lässt, ist die Abnutzung des mobilen Rechners gerade bei Online-Käufen schwer abzuschätzen. Um die Katze nicht im Sack zu kaufen, sollten Sie unbedingt auf detaillierte Fotos der Hardware bestehen. So sehen Sie beispielsweise schnell, ob das Gehäuse verkratztoder beschädigt ist. Auch die Tastatur sollten Sie sich auf einem Bild anschauen. Denn wenn der mobile Rechner vom Vorbesitzer vorrangig mobil und ohne externes Keyboard verwendet wurde, können die Tasten des Rechners – je nach Alter – stark abgenutzt sein. Hüten Sie sich auch vor Import-Modellen aus den USA, die aktuell durch den schwachen Dollar vermehrt im Internet zu finden sind. Während sich die Stromzufuhr noch einigermaßen komfortabel durch einen Adapter regeln lässt werden Sie hier garantiert Probleme mit der Tastaturbelegung bekommen, die bei US-Rechnern nicht nur aufgrund fehlenden Umlaute gänzlich anders ist.

Haben Sie sich für einen Rechner entschieden, sollten Sie auch darauf achten, dass der mit Bedienungsanleitung und Betriebssystem sowie Treiber-CD ausgeliefert wird. Auch Software, die beim Kauf des Notebooks möglicherweise mitgeliefert wurde, sollten Sie für sich beanspruchen. Das spart möglicherweise weiteres Geld. Die Sicherheit beim Einkauf erhöhen Sie, wenn Sie – beispielsweise über Ebay - bei einem gewerblichen Händler kaufen. Der ist in der Regel zwar unwesentlich teurer als ein privater Anbieter, muss Ihnen dafür aber eine Gewährleistung einräumen, die bei Problemen mit dem Gerät greift.

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