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Galaxy Note 7: Smartphone fängt Feuer und sorgt für Flugzeugevakuierung (Bild 1 von 1)Bildquelle: Samsung
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Galaxy Note 7: Der vorgezogene Marktstart des neuen Note-Flaggschiffs hat sich für Samsung zu einem echten Fiasko entwickelt.

Ohne jetzt vorschnell den Teufel an die Wand malen zu wollen sollte heute nicht verschwiegen werden, dass auf Samsung eventuell weitere Probleme wegen des Akkus des Galaxy Note 7 zukommen. Laut eines aktuellen Berichts von The Verge musste nämlich kürzlich ein Flugzeug in den USA evakuiert werden, weil besagtes Samsung-Smartphone in der Tasche eines Passagiers zu rauchen anfing. Besonders prekär an dem Vorfall: Bei dem für die Evakuierung verantwortlichen Galaxy Note 7 handelte es sich nicht etwa um eines der nachweislich defekten Exemplare, die von Samsung zurückgerufen wurden, sondern laut Angaben des Besitzers um ein bereits ausgetauschtes, neueres Modell, das eigentlich anstandslos funktionieren sollte.

Natürlich muss nun klar und deutlich gesagt werden, dass es sich bei diesem jüngsten Vorfall mit dem Galaxy Note 7 gut und gerne um einen Einzelfall handeln kann. Angesichts des Ausmaßes der Problem mit den Akkus der ersten Charge des neuen Samsung-Flaggschiffs erscheint die Evakuierung des Flugzeugs jedoch zumindest erwähnenswert und wir werden auch die weiteren Entwicklungen in dieser Angelegenheit im Auge behalten.

Falls es sich nicht um das nächste weitreichende Akku-Problem für Samsung handelt, sondern um einen Einzelfall, dann befände sich das defekte Galaxy Note 7 zumindest in dieser Woche in guter Gesellschaft. In den Schlagzeilen fanden sich zuletzt sowohl ein Apple iPhone 6 Plus als auch ein iPhone 7 wider, deren Akku offenbar „explodierte“. Bei beiden Geräten scheint dies allerdings auf eine echte physikalische Beschädigung zurückgeführt werden zu können.

Bis auf Weiteres ist völlig unklar, ob auch das im Flugzeug sich entzündende Galaxy Note 7 eine Beschädigung dieser Art aufwies. Verifiziert werden konnte aber, dass es sich um neues Austauschmodell handelte, welches die von Samsung angekündigten Erkennungsmerkmale trug. So war sowohl die Schachtel des Geräts mit einem schwarzen Quadrat markiert als auch das Akku-Symbol der Android-Oberfläche grün gefärbt. Erhalten hatte der Flugzeugpassagier das Note 7 am 21. September 2016 über den Mobilfunkbetreiber AT&T.

Den Angaben von The Verge nach untersucht nun Samsung selbst den Vorfall im Flugzeug mit höchster Priorität und Gründlichkeit, aber auch die Consumer Product Safety Commission der USA hat sich eingeschaltet. Ebenfalls erwähnenswert und zweifellos ein Sinnbild für die ganze Misere mit dem Note 7: Der Betroffene hat sich anstelle des Galaxy Note 7 mittlerweile ein Apple iPhone 7 (unseren Test findet ihr hier) besorgt.

Den bisherigen Planungen nach wird Samsung das Galaxy Note 7 ab dem 28. Oktober 2016 wieder in Europa beziehungsweise Deutschland im freien Verkauf anbieten.

Quelle: The Verge

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