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  3. Finanzen: Microsoft könnte Dells Börsenausstieg mitfinanzieren

Dell, einst Branchenprimus der PC-Hersteller, zählt zu den großen Verlieren im Geschäft. Die Kunden greifen viel lieber zu Smartphones und Tablets und immer weniger zu klassischen Computern. In diesem Bereich dominieren Samsung und Apple den Markt, denen Dell kaum etwas entgegenzusetzen hat. Im Weihnachtsquartal 2012 sank der weltweite Marktanteil auf 10,2 Prozent von 12,2 Prozent im Vorjahr. Der Absatz brach um mehr als ein Fünftel ein. Das schlägt sich auch auf die Geschäftszahlen nieder. Um das Steuer herum zu reißen hat sich Dell dazu entschieden radikale Änderungen vorzunehmen und verstärkt auf mobile Geräte zu setzen. Eine davon ist die Abkehr von der Börse.Die Aktie verlor innerhalb des vergangenen Jahres deutlich an Wert.

Laut US-Medienberichten ist der Hersteller nun dabei an einer Übernahme durch Finanzinvestoren zu arbeiten. Wie nun bekannt wurde könnte der Softwarekonzern Microsoft den Börsenausstieg mitfinanzieren. Nach Angaben des Fernsehsenders CNBC könnte der Konzern zwischen einer und drei Milliarden US-Dollar für die Finanzierung des Vorganges einspeisen. Somit könnte Microsoft sicherstellen, dass Dell auch langfristig als Hardware-Partner erhalten bleibt. Kurz nach der Veröffentlichung durch den Fernsehsender stieg der Aktienkurs an, nun ist der Konzern gut 22 Milliarden US-Dollar schwer. Ein Deal wird derzeit bei einem Aktienkurs von 13 bis 14 US-Dollar erwartet. Für Microsoft selbst wäre eine solche Investition problemlos bezahlbar. Ende September 2012 ließ das Unternehmen durchblicken derzeit über liquide Mittel in Höhe von rund 66,6 Milliarden US-Dollar zu verfügen.

Quelle: CNBC

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