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  3. F1 2011 Game-Check: So läuft die Rennsimulation auf eurem Notebook

Wer im Land der Rennsimulationen zu Hause ist, bei dem darf das kürzlich erschienene F1 2011 im Gaming-Regal nicht fehlen. Codemasters bietet euch die offiziellen FIA-Lizenzen.

So könnt ihr mit bekannten Fahrern wie Sebastian Vettel und Fernando Alonso über die Originalstrecken der Formel 1 brettern.

Nach unserem erfolgreichen Diablo 3 Game-Check stellen wir uns auch bei der PC-Version von F1 2011 die Frage: Wie läuft das Spiel auf euren Notebooks? Ebenfalls beleuchten wir, wie viel Geld angehende Mobil-Gamer in die Hand nehmen müssen, um sich auf der Rennstrecke wohlzufühlen.Dafür stehen uns folgende Notebooks zur Verfügung.

Dell Alienware M17xR3


Sony VAIO VPC-SE1Z9E


ASUS N55SF-S1124V


Intel Sandy Bridge Notebook


ASUS U36SD-RX114V


ASUS K53TA-SX078V


Testszenario & Benchmark-Ergebnisse
Im Gegensatz zu Diablo 3 bietet F1 2011 einen automatisierten Benchmark-Parcours. In diesem steuert der Computer Louis Hamilton über die Strecke „Monaco / Monte Carlo“. Leichte Abweichungen entstehen durch die veränderte Fahrweise und die Reaktion auf die Gegner. Der Computer versucht dennoch bei jedem Durchlauf so konstant wie möglich zu fahren, um größere Abweichungen bei der Frame-Rate zu verhindern. In unserer Tabelle haben wir die durchschnittliche FPS-Anzahl in verschiedenen Detailstufen bei nativer HD-Auflösung getestet.

Kantenglättung
Für eine Verbesserung der Grafikqualität steht das Multisampling (MSAA / CSAA) zur Verfügung. Diese Art der Kantenglättung hat bei gleichbleibender Auflösung nur wenig Auswirkung auf die Frame-Rate. Geht ihr mit erhöhten Kantenglättungs-Einstellungen in eine höhere Auflösung, werden Notebook-Grafikkarten jedoch schnell in die Knie gehen. Die Berechnungen werden zu aufwendig.

Prozessor-Abhängigkeit
In unseren Tests zeigt sich eine starke Abhängigkeit vom Prozessor. Intel schneidet hier deutlich besser ab als die A-Serie von AMD. Gleiches gilt für AMDs Hybrid-Grafik, die sich auch bei F1 2011 uneinig darüber ist, welche Grafikeinheit bei welcher Belastung arbeiten soll. Hierfür erwarten wir jedoch in der nächsten Zeit die passenden CAPs (Catalyst Application Profiles).

Wie viel Geld muss ich für ein Notebook ausgeben?
Wer die Grafikdetails nicht am untersten Limit halten möchte, der sollte zu einem Multimedia-Notebook mit Intel Core i5 Prozessor und einer Nvidia Geforce GT 555M greifen. Preislich beginnen passende Gerät ab 699 Euro. Solltet ihr euch auch hohe Auflösungen und den Genuss der Kantenglättung wünschen, dann muss zu High-End Grafikkarten der Nvidia GTX- oder AMD 6900er-Serie gegriffen werden. Ein Vierkern-Prozessor von Intel tut der Frame-Rate ebenfalls sehr gut. Für Neuware müsst ihr hier jedoch deutlich mehr als 1.000 Euro auf den Ladentisch legen.

Fazit
Codemasters zeigt mit F1 2011 einen gelungenen Nachfolger des erfolgreichen F1 2010. Die Simulation ist realitätsnah und kann vor allem im Multiplayer mit bis zu 16 Spielern überzeugen. Bei der Notebookwahl muss der Nutzer selbst entscheiden, ob er sich mit niedrigen Auflösungen und Detail-Einstellungen herumplagen möchte und in der Allrounder-Kategorie stöbert, oder ob er gleich bei den Kollegen aus dem Multimedia- und Gaming-Bereich vorbeischaut. Für einen perfekten Genuss von F1 2011 empfehlen wir ein System mit Intel Core i5 Prozessor und GTX-Grafikkarte von Nvidia.

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