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Samsung Galaxy J5 Test Übersicht - Günstiges Smartphone mit AMOLED-Display

Mit dem Samsung Galaxy J5 bringt Samsung ein günstiges Einsteiger-Smartphone auf den Markt, das auch in Tests bisher eine gute Figur gemacht hat. Mit AMOLED-Display, LTE-Fähigkeit und einem Blitz auf der Vorderseite bietet es eine gute Ausstattung, in Punkto Leistung müsst ihr jedoch Abstriche hinnehmen.

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Samsung Galaxy J5 J500F Weiß

Das Samsung Galaxy J5 ist erst das dritte Smartphone der J-Serie und richtet sich vor allem an Einsteiger, die ein solides Android-Smartphone mit guter Ausstattung suchen, dafür allerdings nicht wesentlich mehr als 200 Euro ausgeben möchten. Besonders im Einsteiger-Bereich gibt es eine extrem starke Konkurrenz, Alleinstellungsmerkmale sind eher Ausnahme als Regel. Das Samsung Galaxy J5 versucht es mit einer LED-Leuchte auf der Vorderseite, mit welcher Selfies auch bei dunkler Umgebung gelingen sollen, sowie einem AMOLED-Display, das zwar nur in HD-ready auflöst, aber dennoch mit knackigen Farben und einem extrem hohen Kontrast aufwarten kann, das Ganze bei einem sehr geringen Stromverbrauch. Das Samsung Galaxy J5 ist auch mit einem zweiten SIM-Kartenslot erhältlich. Erfreulich ist auch, dass beide Slots LTE unterstützen.

Was ist Neu?

In Punkto Design ist sich Samsung beim Samsung Galaxy J5 treu geblieben – man könnte auch von Stillstand sprechen. Doch der Zugriff auf den wechselbaren Akku und der Speicherkartenslot dürfte nach wie vor vielen Kunden wichtiger sein, als ein extrem dünnes Design im Metallkleid. Verglichen zum Vorgänger, dem Samsugn Galaxy J2, gibt es jedoch zahlreiche Verbesserungen. So löst das Display nun mit 1.280 x 720 Bildpunkten auf und entspricht damit dem HD-ready-Standard. Die Taktfrequenz des Prozessors fällt etwas niedriger auf, dafür bietet dieser nun 64-Bit-Unterstützung. Die Kamera h et ein massives Upgrade erfahren und macht Fotos nun mit 13 statt nur fünf Megapixeln. Auf der Vorderseite gibt es eine Selfie-Cam, die nun mit 5 Megapixeln auflöst und darüber hinaus einen LED-Blitz für gelungene Selfies besitzt. Keine Entwicklung gab es hingegen beim Speicherplatz, der intern nach wie vor nur acht Gigabyte beträgt, und angesichts der Schwemme von Bloatware und der ressourcenhungrigen TouchWiz-Oberfläche zu klein ist. Doch wie schneidet das Samsung Galaxy J5 im Vergleich zur Konkurrenz ab?

Notebookcheck

In der Redaktion von Notebookcheck lobt man unter anderem das gute Display und die lange Akkulaufzeit. Allerdings finden es die Kollegen schwierig, Alleinstellungsmerkmale für das Samsung Galaxy J5 zu finden, zumal es in Punkto Leistung teils deutlich schlechter abschneidet, als die direkte Konkurrenz. Kritik findet auch der kleine Speicher, denn von den acht Gigabyte internem Speicher, sind für den Anwender lediglich 3,3 GB nutzbar. Auch der ungünstig auf der Rückseite platzierte Lautsprecher kann nicht überzeugen, die Kamera nur bedingt.

Techradar

Auch der indische Ableger von Techradar hat das Samsung Galaxy J5 genau unter die Lupe genommen. Ähnlich wie bei Notebookcheck konnte man sich auch bei Techradar besonders mit dem brillanten Display anfreunden, darüber hinaus loben die Redakteure die Erweiterbarkeit des Speichers bis 128 GB, sowie den Front-LED-Blitz, der besonders Selfie-Fans begeistern dürfte. Auf Kritik stößt das Design, denn das Samsung Galaxy J5 sieht fast genau so aus, wie sein Vorgänger. Auch der kleine interne Speicher ist für die Tester ein Nachteil.

Gadgets Portal

Die Seite Gadgets Portal bietet zudem eine Hands-On-Review des Samsung Galaxy J5 in Form eines Youtube-Videos an, bei dem sich das Smartphone gleich noch den Vergleich mit dem Motorola Moto G3 gefallen lassen muss.

Sammobile

Der auf Samsung-Smartphones spezialisierte Blog Sammobile.com hat das Samsung Galaxy J5 ebenfalls getestet - und verlangt prompt mehr Einsteiger-Smartphones wie das Samsung Galaxy J5. Positiv ist den Testern die deutlich verbesserte und schnell Arbeitende Software aufgefallen, sowie das gute Display, die extrem lange Akkulaufzeit und der LED-Blitz an der Vorderseite. Für gemischte Gefühle sorgt die Kamera, die nicht völlig überzeugen kann, für ein Smartphone dieser Preisklasse aber ordentliche Fotos schießt. Die Anrufqualität kann nicht überzeugen, und auch der kleine interne Speicher wird kritisiert.

Fazit

Das Samsung Galaxy J5 ist vor allem eine Typfrage. Es ist sicherlich weder das schnellste noch das beste Smartphone in seiner Preisklasse, erlaubt sich allerdings auch keine großen Patzer. Die TouchWiz-Oberfläche von Samsung ist sicherlich Gewöhnungssache, ein wirkliches Manko ist aber eher der kleine Speicher, den Samsung mit so viel Software vollmüllt, dass von den acht Gigabyte nur wenig mehr als 3 GB dem Nutzer eigentlich zur Verfügung stehen. Auf der Haben-Seite stehen der große Akku, das brillante AMOLED-Display und die LTE-Fähigkeit. Der Selfie-Blitz ist eher als eine Art Hommage an den Zeitgeist zu verstehen, in dem man mit seinem Smartphone ständig Selfies macht. Wer Wert darauf legt, für den kann der Front-LED-Blitz tatsächlich ausschlaggebendes Kriterium sein, alle anderen bekommen ein solides Android-Smartphone ohne große Stärken und Schwächen.

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