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  3. Call of Duty: Modern Warfare 3 im Notebook-Gamecheck

Seit acht Jahren kommen Spieler in den Genuss der Call of Duty Serie. Im aktuellen Teil „Modern Warfare 3“ kämpfen Sie auf Schlachtfeldern in New York, Paris, London und Hamburg.

Während der Einzelspielermodus 15 Missionen beinhaltet, können Sie im Mehrspieler-Betrieb auf 16 Karten ihr Können beweisen. Für einen ersten Notebook-Gamecheck haben wir uns folgende Geräte in die Redaktion geholt.


Testszenario & Benchmark-Ergebnisse
Call of Duty: Modern Warfare 3 besitzt derzeit keinen automatisierten Benchmark. Somit haben wir uns am Test-Szenario der Kollegen von PC Games Hardware Online orientiert, um einen direkten Vergleich mit aktuellen Desktop-Grafikkarten ziehen zu können. Am Ende der ersten Mission „Black Tuesday“ von Akt 1 fliegt unser Soldat am Helikopter Geschütz durch die Häuserschluchten von New York City. An dieser Stelle messen wir mit dem Benchmark-Tool Fraps einen FPS-Parcours über 30 Sekunden. Wir unterteilen dabei in folgende Grafikeinstellungen bei einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixel:

Gering: Anti-Aliasing: Aus, SSAO: Aus, Alle Detailstufen: Gering
Normal: Anti-Aliasing: Aus, SSAO: Aus, Alle Detailstufen: Normal
Hoch: 2x Anti-Aliasing, SSAO: Geringe Qualität, Alle Detailstufen: Hoch
Extra: 4x Anti-Aliasing, SSAO: Hohe Qualität, Alle Detailstufen: Extra

Begriffserklärung: Screen Space Ambient Occlusion (SSAO)
Die mit SSOA abgekürzte Technologie, welche relativ realistische aber schnell zu berechnende Umgebungsschatten auf die Objekte im Spiel legt. Die Shader-Technik ist eine Vereinfachung des aus der Computer Grafik bekannten Ambient Occlusion und fand als erstes in dem Shooter Crysis seine Anwendung.

Wie viel Geld muss ich für ein Notebook ausgeben?
Wer sich für ein Notebook mit nativer HD-Auflösung von 1.366 x 768 Pixel entscheidet, der muss mindestens zu einem Intel Core i5 Prozessor und einer Nvidia Geforce GT 540M beziehungsweise AMD Radeon HD 6750M greifen. So ist auch garantiert, dass starke Frame-Einbrüche nicht unter die 25 FPS-Marke schlagen. Notebooks die Call of Duty: Modern Warfare 3 flüssig wiedergeben können beginnen preislich ab 500 Euro. Im Optimalfall greifen Sie zu einer Nvidia Geforce GT 555M oder gar zu einer Karte aus der GTX-Serie. Als günstige Vertreter sind hier das Lenovo IdeaPad Y570 und das Medion Erazer X6817 zu nennen.

Fazit
Durch die leichte Aufpolierung der alten Grafikengine kann Call of Duty: Modern Warfare 3 nicht nur mit einer netten Optik punkten sondern auch auf älteren und günstigen Systemen gespielt werden. Im Optimalfall müssen Spieler nur 500 bis 600 Euro zahlen, um ein fähiges Notebook zu erstehen. In unseren Tests zeigt sich auch eine starke Prozessor-Abhängigkeit, vor allem im High-End-Bereich. Durch den stärkeren Prozessor siegt unser System mit Nvidia Geforce GTX 570M. Dafür ist das Spiel jedoch auch sehr arm an Detaileinstellungen. Höhere Optionen im Anti-Aliasing hätten die eigentlich stärkere Geforce GTX 580M besser dastehen lassen.

Kommentare (1)
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