1. Startseite
  2. News
  3. Ausprobiert: Teufel BT Bamster Lautsprecher im Test

Der neue Teufel BT Bamster im TestBildquelle: notebookinfo | st
Fotogalerie (7)
Bluetooth-Lautsprecher: Wir testen das Teufel BT Bamster System für knapp 130 Euro auf Herz und Nieren.

Design & Verarbeitung
Das Gehäuse des Teufel BT Bamster ist komplett aus Aluminium gefertigt und erinnert stark an die Qualitäten des von Apple bekannten Unibody-Chassis. Das bedeutet: Eine Aufmachung wie aus einem Guss bei sehr guter Verarbeitung, Wertigkeit und Stabilität. Die uns vorliegende, schwarz-rote Farbvariante wirkt futuristisch und sportlich zugleich, ohne zu dick aufzutragen. Das Gewicht von 590 Gramm spürt man bei der Handhabung deutlich. Allerdings steigert es dabei auch unser Empfinden, Qualitätsware in den Händen zu halten. Zu oft schon wurden uns leichte, zerbrechliche und oftmals überteuerte Bluetooth-Lautsprecher vor die Nase gesetzt. In Hinsicht auf Look & Feel kann uns der Teufel BT Bamster vollkommen überzeugen.

Steuerung & Konnektivität
Ebenso minimalistisch und einfach wie das Design geben sich auch die Kontrollelemente und die Kopplung mit Smartphones, Tablets und Notebooks. An der Rückseite des Teufel BT Bamster entscheiden wir uns für die Nutzungsart. Zum einen kann der Lautsprecher klassisch via USB bzw. 3,5mm Klinke-Anschluss mit Geräten aller Art verbunden werden. Weiterhin setzt man auf einen kabellosen Verbindungsweg via Bluetooth. Dabei unterstützt der BT Bamster die aptX Bluetooth-Erweiterung. Musik-Dateien werden also vor der Übertragung nicht erst dekodiert sondern in einem Daten-Container mit höherer Bit-Rate übermittelt. Das steigert die Qualität der Audio-Signale auf CD-Niveau. Dabei ist zu beachten, dass auch die Quelle – also z.B. ein Smartphone – diesen aptX-Standard unterstützen muss. Eine ausführliche Liste von Smartphones, Tablets, Notebooks und Co. die aptX unterstützen, findet ihr auf der offiziellen Homepage des Entwicklers.

Habt ihr euer Gerät mit dem Teufel BT Bamster gekoppelt, erfolgt die Hauptsteuerung über das gummierte, beleuchtete Teufel-Drehrad. Mit diesem könnt ihr die Lautstärke erhöhen und minimieren sowie den Song pausieren. Das auf Android- und iOS-Geräten verfügbare Überspringen von Titeln via Doppelklick an der Headset-Steuerung ist an dieser Stelle nicht möglich – Schade.

Klang & Mobilität
Egal ob Rock, Pop, Klassik oder Hip-Hop. Für unseren Geschmack macht es in jedem Musikumfeld Spaß den Teufel BT Bamster in Aktion zu erleben. Wer richtig aufdrehen will, den wird die 2x 3 Watt Leistung natürlich nicht ausreichen. Doch konnten wir problemlos unsere Büroräume durchschallen und den einen oder anderen Mitarbeiter übertönen. Auch im Park oder am Strand sollte – die entsprechenden Temperaturen vorausgesetzt – der BT Bamster eine gute Figur abgeben. Höhen und Tiefen werden verzerrungsfrei wiedergegeben und auch der Bass macht eine gute Figur für so einen kompakten Bluetooth-Lautsprecher.

Wie anfangs bereits erwähnt, ist der Teufel BT Bamster mit 590 Gramm kein Leichtgewicht. Die Abmessung von 30 x 5,2 x 4,4 cm ist allerdings nicht für die Westentasche geeignet. Und im Rucksack oder der Handtasche fühlt sich das Gewicht schon gar nicht mehr so hoch an. Mit einer Akkuladung kommt der Bamster BT auf eine Laufzeit von circa 8 Stunden. Man kann also den kompletten Arbeitstag die Kollegen beschallen oder die Bahn-Strecke von Berlin nach Köln und zurück mit Musik füllen.

Was wir vermissen
So stylisch und kraftvoll der Teufel BT Bamster auch ist, es gibt immer Funktionen die wir vermissen. Für einen Preis von 130 Euro hätten wir uns zum Beispiel über eine Kopplungsmöglichkeit via Near Field Communication (NFC) gefreut. Außerdem benötigen wir für den kabelgebundenen Anschluss via Klinke-Stecker immer den mitgelieferten Mini-USB-Adapter. Am günstigeren PC Bamster ohne Bluetooth-Funktion ist dieser AUX-Eingang vorhanden. Wo wir beim nächsten Problem wären, Mini-USB. Wer kennt es nicht: Man geht ohne Ladekabel aus dem Haus und sucht Ersatz bei einem Kollegen oder Freund. Wäre ein MicroUSB-Anschluss zum Aufladen des BT Bamster Akkus vorhanden, wäre das wohl kein Problem. Schließlich hat fast jedes Mobiltelefon ein solches Kabel mit im Gepäck. Mini-USB ist allerdings so gut wie ausgestorben und nur noch an Geräten wie externen DVD-Laufwerken zu finden. Und obwohl uns die minimalistische Aufmachung des BT Bamster sehr gefällt, hätten wir uns über mehr Steuerelemente gefreut, damit wir für die Titelauswahl nicht immer das Smartphone in die Hand nehmen müssen. Dennoch ist und bleibt der Teufel BT Bamster ein super Begleiter.

Fazit: Hochwertig in Sound & Design
Heutzutage gehört es zum guten Ton eines jeden Audio-Herstellers einen mobilen Bluetooth-Lautsprecher im Portfolio zu haben. Doch nur wenige Unternehmen schaffen es auch Qualität in allen Bereich zu liefern. Was den Sound, das Design und die Verarbeitung angeht hat der Teufel BT Bamster die Nase vorn. Hinzu kommt eine lange Akkulaufzeit von bis zu 8 Stunden. Ein Premium-Produkt, das wir schnell ins Herz geschlossen haben. Doch für 130 Euro vermissen wir natürlich einige Features. NFC ist nicht vorhanden und für Klinke-Verbindungen muss der Mini-USB-Adapter herangezogen werden, dessen Anschluss in Sachen Verbreitung schon vor Jahren vom MicroUSB-Standard überholt wurde. Doch der BT Bamster ist darauf ausgelegt per Bluetooth zu kommunizieren und das macht er dank aptX-Erweiterung auch sehr gut. Wer also die meiste Zeit kabellos seine Musik und Audio-Dateien wiedergibt, der wird mit dem Teufel BT Bamster viel Spaß haben. Von uns gibt es trotz der einen oder anderen Verbesserungsmöglichkeit eine klare Kaufempfehlung.

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.