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  3. Ausprobiert: HTC BoomBass, Stylus, Mini+ und Fetch im Test

Wir testen für euch jede Menge Zubehör von HTC.Bildquelle: notebookinfo.de | cw
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In unserem Praxistest werfen wir einen Blick auf die Zubehör-Palette für das HTC One.

HTC BoomBass – Preispunkt: ca. 70 Euro

Guter Ton ist bei Smartphones eine echte Seltenheit, was auch an der extrem flachen Bauweise und des begrenzten Platzangebots liegt. Eine der seltenen Ausnahmen in Sachen Audioqualität ist das HTC One, welches aufgrund der Stereo-Lautsprecher die auf der Front ober- und unterhalb des Displays verbaut wurden, durchaus zu überzeugen weiß. Der nötige „Wumms“ in Form von Bass wird aber dennoch vermisst, hier soll der HTC BoomBass Abhilfe schaffen.

Der kleine Würfel kommt in einem sehr dunklen grau und rot daher und bietet einen microUSB-Anschluss zum Aufladen. Einmal geladen kann man mit rund 9 Stunden an Musiklaufzeit durch den 1.200 mAh Akku rechnen. Verbinden lässt sich der BoomBass mit dem HTC One, One mini und One Max, jeweils via Bluetooth. Für eine simplere Einrichtung kann auch auf NFC zurückgegriffen werden, dazu hält man lediglich den NFC-Sensor des Smartphones an die Oberseite des Würfels und schon werden die Geräte gekoppelt.

Der HTC BoomBass verfügt über einen kleinen, ausziehbaren Ständer. Auf diesen lässt sich das HTC One in Horizontaler-Ausrichtung leicht gekippt auflegen. Somit können Filme noch besser auf dem Display und bei gesteigerter Audioqualität genossen werden. Der Basseffekt des BoomBass fällt allerdings relativ dezent aus. Wirklich zum Tragen kommt der Bass erst, wenn man die Lautstärke relativ weit aufdreht. Die Klangverbesserung fällt daher bei leiser oder normaler Stärke doch sehr gering aus. Daher sollte gut überlegt sein, ob man für den doch sehr kleinen Effekt rund 70 Euro investieren möchte. Ein stylisches Accessoire ist es in jedem Fall.

HTC Fetch – Preispunkt: ca. 20 Euro

So ziemlicher jeder dürfte wohl schon einmal aus dem Haus spaziert sein und sein Smartphone vergessen haben. Das ist natürlich nicht für jeden eine Katastrophe, ärgerlich kann es aber dennoch sein. Hier will das HTC Fetch als perfekte Lösung einspringen, denn das kleine viereckige Gerät wird direkt mit einem Schlüsselanhänger ausgeliefert und soll fortan dafür sorgen, dass man das Smartphone nicht mehr daheim oder im Büro vergisst. Kompatibel ist das HTC Fetch mit dem HTC One, One mini, One Max, Butterfly S und Desire 601. Zur Verbindung ist Android 4.3 Pflicht, sonst funktioniert die Kopplung über Bluetooth nicht.

Wer das Fetch mit seinem HTC Smartphone verbunden hat, kann ersteres auch zukünftig als Fernauslöser für die Kamera nutzen, eine nette zusätzliche Funktion wie wir finden. Der Haupteinsatz ist hingegen der, dass man zukünftig sein Smartphone nicht mehr ausversehen liegen lässt. Entfernt man sich nach erfolgreicher Kopplung der Geräte rund 10-15 Meter von seinem Smartphone fängt dieses an zu klingeln und das HTC Fetch gibt ebenfalls ein Warngeräusch von sich. Natürlich hat diese Alarm-Funktion auch einen kleinen Nachteil. Wer etwa an der Arbeit kurz das Büro für eine Raucherpause verlässt, löst so eventuell den Klingelton am eigenen Smartphone aus. Der Klingelton geht dabei auch los, wenn das Smartphone auf Stumm gestellt wurde.

Die Batterie im HTC Fetch soll rund 6 Monate durchhalten, danach ist ein Wechsel fällig. Über die HTC Fetch App lässt sich außerdem der Standort der letzten erfolgreichen Verbindung beider Geräte überprüfen. Für rund 20 Euro erweist sich das HTC Fetch als günstiger und nützlicher Begleiter im Alltag und kann sich durchaus lohnen, wenn man häufiger dazu neigt, dass eigene HTC Smartphone beim Verlassen des Gebäudes liegen zu lassen.

HTC Mini+ - Preispunkt: ca. 65 Euro

Das Konzept des HTC Mini+ mag auf den ersten Blick ungewöhnlich klingen, ein externes Bluetooth-Telefon für ein Smartphone? Das kleine in Silber gehaltene HTC Mini+ kann über Bluetooth 2.1 und optional NFC mit dem HTC One, One mini, One Max, Butterfly S, Desire 600 und Desire 601 gekoppelt werden. Das Mini+ verfügt über eine eigene, beleuchtete Tastatur und ein OLED Display mit 1,5 Zoll bei einer Auflösung von 128 x 128 Pixel.

Wer das Mini+ mit seinem HTC Smartphone koppelt, kann fortan SMS, Mails und Telefonate auch über das externe Gerät in Empfang nehmen und beantworten. Das kleine extra Telefon kann aber auch für Präsentationen, als Laser Pointer und als Universal-Fernbedienung dank Infrarot-Sensor eingesetzt werden. Eine Multitasking-Funktion wird ebenso angeboten. Während man mit dem Smartphone ein Video schaut, im Web surft oder spielt, lassen sich über das HTC Mini+ z.B. Telefonate führen. Ein weiterer Nutzen ist der, dass man während das Smartphone auflädt auch weiterhin über SMS und Telefon via HTC Mini+ auf dem Laufenden bleiben kann bzw. sein Smartphone weiterbenutzen kann, wenn die Steckdose mal nicht gerade in der Nähe ist.

HTC Stylus – Preispunkt: ca. 15 Euro

Der Stylus ist nur mit dem One Max kompatibel und kann nicht mit anderen Smartphones benutzt werden. Das HTC One Max kommt standardmäßig mit der App „Kritzeln“ daher, mit dieser lässt sich der Stylus am besten einsetzen. In der App selbst lassen sich einfache Notizen anfertigen oder Grußkarten gestalten. Die Präzision geht dabei in Ordnung, kommt aber nicht an den S-Pen von Samsung heran, welcher z.B. Teil des Lieferumfangs des Samsung Galaxy Note 3 Phablets ist.

Für rund 15 Euro lässt sich der HTC Stylus im Handel erwerben, da sich der Nutzen aber stark in Grenzen hält, raten wir eher von Kauf des Stylus für das HTC One Max ab. Was auch daran liegt, dass das One Max keinerlei Haltevorrichtung für den doch relativ dicken Stylus mit sich bringt, womit man den Stift zusätzlich mit sich getrennt herumtragen muss.

notebookinfo.de Kaufempfehlung-Awards
Den Kauf des HTC Fetch, BoomBass und des Mini+ können wir jeden Smartphone-Liebhaber ans Herz legen. Dafür vergeben wir entsprechende Awards.

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