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  3. Atom-Prozessoren: Nur zum Surfen gut?

Das Problem liegt demnach nicht in der Herstellung, da ausreichend Atom-CPUs produziert werden können. Flaschenhals und damit Verursacher des Lieferengpasses sind vielmehr die Tests, mit denen die Prozessoren vor der Auslieferung auf Funktionstüchtigkeit getestet werden.

Anlässlich der Präsentation der Intel-Geschäftszahlen fürs zweite Quartal 2008 sagte Otellini außerdem, dass die Atom-Prozessoren nur knapp ein Drittel der Centrino-Leistung bringen würden. Die Atom-CPU sei von Intel hauptsächlich für Mini-Notebooks entwickelt worden, die zum Surfen oder grundlegende Office-Aufgaben genutzt werden. Rechenintensive Aufgaben wie Bildbearbeitung seien jedoch damit nicht möglich. Otellini stempelte den Atom-Prozessor deshalb als eine CPU ab, die "niemand von uns benutzen würde".

Diese Aussage über ein eigenes Produkt sorgt natürlich für Verwunderung. Da Intel jedoch an den Atom-Prozessoren wesentlich weniger als an Celeron- oder Dual Core-Prozessoren verdient, dürfte diese Aussage dadurch relativiert werden. Mini-Notebooks wie das Acer Aspire One haben außerdem bereits bewiesen, dass sie für häufig anfallende Aufgaben durchaus genügend Leistung mitbringen.

Quelle: Intel

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