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  3. ASUS: Festplatte-Vorräte reichen nur noch bis Ende November

Nach dem schweren Tsunamiunglück in Japan im März dieses Jahres und den damit verbundenen Lieferengpässen macht der IT-Branche nun die schwere Flutkatastrophe in Thailand zu schaffen. Betroffen sind untere anderem Firmen wie Seagate oder Western Digital. Die starken Regenfälle haben Ende Oktober den Bangkadi Industriepark überschwemmt und einen Sachschaden von geschätzten 700 Millionen Euro angerichtet. Hier haben große Festplattenhersteller ihre Produktionsstätten. Nach aktuellen Informationen wird erst in frühestens sechs Monaten Normalität in die Produktion einkehren.

Wie der US-amerikanische Technikblog The Verge nun unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Reuters verlauten ließ, sei der Computerhersteller Asus davon kalt erwischt worden. Die Vorräte des Unternehmens würden nur noch bis zum Ende des Monats ausreichen. Schon jetzt haben die Preise spürbar angezogen und liegen zwanzig bis vierzig Prozent höher als vor dem Unglück. Sollte sich die Situation nicht bessern kann der Hersteller nur noch die teuren Modelle ihrer Festplatten mit SSD-Speicher verlässlich ausliefern.

Quelle: Reuters, The Verge

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