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Apple präsentiert 12,9 Zoll iPad Pro und iPad mini 4 (Bild 1 von 3)Bildquelle: Apple
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Apple: Das neue iPad Pro ist deutlich größer als das iPad Air 2 und lässt sich auf Wunsch mit Stylus bedienen.

Apple hat heute in San Francisco das iPad Pro und das iPad mini 4 enthüllt. Star des Tages ist natürlich das iPad Pro mit seinem hochauflösenden, 12,9 Zoll großen Display. Das iPad mini 4 ist aber auch nicht zu verachten, da es nun mit Hardware aufwartet, die der des iPad-Topmodells vom letzten Jahr, dem iPad Air 2, ziemlich nahe kommt.

iPad Pro


Für das iPad Pro hat Apple das Chassis-Design seiner Tablet-Familie nicht neu erfunden. Äußerlich ist es also dem iPad Air 2 des vergangenen Jahres sehr ähnlich, besitzt allerdings mit einem 12,9 Zoll Panel ein deutlich größeres Touchscreen, das variierende Bildwiederholraten unterstützt um bei statischen Inhalten Energie zu sparen. Die Display-Auflösung beträgt 2732 × 2048 Pixel, was 5,6 Millionen Bildpunkten entspricht. Das ist mehr als bei jedem anderen iOS-Gerät und auch mehr als beim MacBook Pro mit 15 Zoll Retina-Display.

Apple A9X Prozessor, vier Lautsprecher
Angetrieben wird das iPad Pro vom brandneuen Apple A9X Prozessor, der bis zu 1,8 Mal so schnell rechnet wie der A8X Chip im iPad Air 2 und etwa die doppelte Grafikleistung mitbringt. Apple betont, dass das Riesen-Tablet mit dem A9X eine höhere CPU-Performance abliefert als rund 80 Prozent der in den letzten 12 Monaten verkauften Mobil-PCs. Die Akkulaufzeit des Tablets soll 10 Stunden betragen. Adobe hat außerdem kurzzeitig in einem Blogbeitrag verraten, dass das Gerät mit 4 Gigabyte RAM bestückt ist. Eine offizielle Bestätigung diesbezüglich gibt es von Apple aber nicht und Adobe hat die Angabe mittlerweile auch aus dem Text entfernt. In jedem Fall soll die Speicheranbindung des A9X gemäß Apple zweimal so schnell sein als beim A8X, was die Verwendung von LPDDR4-RAM nahelegt.

Das bislang größte Apple-Tablet ist 6,9 Millimeter dick, 713 Gramm schwer (723 Gramm mit LTE-Modul), verfügt über eine 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite sowie eine 1,2 Megapixel Frontkamera und bietet ein brandneues, hochwertiges Audiosystem mit vier Lautsprechern - zwei oberhalb und zwei unterhalb des Displays.

Die Kalifornier werden das iPad Pro nicht sofort, sondern erst ab November 2015 verkaufen. Die Preise des Profi-Tablets beginnen bei 799 US-Dollar. Dafür erhalten Kunden die WiFi-only-Version mit 32 Gigabyte Flash-Speicher. Dieselbe Modellausführung mit 128 Gigabyte Flash-Speicher wird für 949 US-Dollar über die Ladentheke wandern. Für die auf Wunsch erhältlichen LTE-Varianten berechnet Apple einen Aufpreis von jeweils 129 US-Dollar.

iPad Smart Keyboard und Apple Pencil


Als optionales Zubehör für das iPad Pro wird es sowohl ein Cover mit integrierter Tastatur, das sogenanntes Smart Keyboard, geben, als auch einen Stylus namens Apple Pencil, der mehr kann als auf den ersten Blick ersichtlich ist. Mit dem Pencil kann ähnlich wie mit dem von Microsofts Surface-Tablets her bekannten Stift gezeichnet werden, wobei allerdings wirklich sehr feine und präzise Eingaben möglich sein sollen, die selbst professionellen Ansprüchen genügen. Der Apple-Stylus ist dazu sowohl druckempfindlich als auch mit besonders fortschrittlichen Sensoren und geringer Latenz ausgestattet. Darüber hinaus kann Pencil beispielsweise in den Apple-Apps Mail und Notizen zum Erstellen von Anmerkungen verwendet werden, aber auch in Drittanbieter-Apps wie Microsofts Office. Apple Pencil soll mit einer Akkuladung rund 12 Stunden genutzt werden können. Aufgeladen wird das Accessoire über einen Lightning-Anschluss, der sich unter einer Kappe am Stiftende verbirgt.

Apple verlangt für den Apple Pencil durchaus gewagte 99 US-Dollar, für das Smart Keyboard, das sich bei Bedarf auch einfach nur als etwas dickere Schutzhülle nutzen lässt, werden satte 169 US-Dollar fällig.

iPad mini 4

Die zweite Tablet-Neuvorstellung von Apple ist das iPad mini 4. Während der Keynote wurde der neuen mini-Version zwar kaum Beachtung geschenkt, aber es handelt sich dennoch um ein substantielles Upgrade im Vergleich zum direkten Vorgänger aus dem letzten Jahr. Analog zum iPad Pro hat Apple für das iPad mini 4 sein bekanntes Tablet-Design nicht komplett umgekrempelt, das neue Modell ist aber nun so flach wie das iPad Air 2 (6,1 Millimeter) und bietet auch ähnlich leistungsstarke Hardware wie das aktuelle 9,7 Zoll iPad.

Den offiziellen Angaben nach besitzt das iPad mini 4 wieder ein 7,9 Zoll großes Retina-Display (2048 x 1536 Pixel), eine 8 Megapixel Hauptkamera auf der Rückseite und eine 1,2 Megapixel Frontkamera. Darüber hinaus wartet es mit dem vom iPhone 6 und 6 Plus her bekannten A8 Chip sowie dem M8 Motion-Coprozessor, Touch ID Sensor und WiFi nach 802.11a/b/g/n/ac sowie Bluetooth 4.1 auf. Die Arbeitsspeichergröße wird vom Hersteller nicht angegeben, dürfte aber 2 Gigabyte betragen, da das kompakte iPad nun wie das Air 2 und das Pro die parallele Darstellung von zwei Apps via Split-Screen-Ansicht gestattet.

Laut Apple wird das iPad mini 4 das iPad mini 3 in der Line-up komplett ersetzen und mit 16 Gigabyte internem Flash-Speicher 399 US-Dollar, mit 64 Gigabyte 499 US-Dollar und mit 128 Gigabyte 599 US-Dollar kosten. Anwender, die das Tablet mit LTE-Modem möchten, müssen zu den genannten Preisen jeweils 129 US-Dollar hinzurechnen.

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