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Apple MacBook: Erste Benchmarks mit Intel Core M-5Y31 in Geekbench-Datenbank aufgetaucht (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Demnächst in Deutschland: Nach Ostern startet das 12-Zoll MacBook mit USB-C ab 1.449 Euro.

Mit dem neuen MacBook mit Retina-Display präsentierte Apple Anfang März seinen bislang dünnsten und leichtesten Laptop, der zudem ganz ohne aktive Kühlung auskommt. Um dieses besondere Gehäuse-Design realisieren zu können, musste das kalifornische Unternehmen allerdings ein paar Kompromisse eingehen. Neben der Wegrationalisierung sämtlicher externer Schnittstellen bis auf einen einzelnen USB-Typ-C-Port ist der bedeutendste darunter zweifellos der Verzicht auf einen von Intels leistungsfähigen Core-i5- oder Core-i7-Prozessoren und stattdessen die Verwendung eines besonders stromsparenden Core-M-Chips mit “Broadwell”-Mikroarchitektur. Die brennende Frage, die sich die Technikwelt daher vor der offiziellen Verfügbarkeit des Retina-MacBooks stellt, lautet: Welche Performance darf von dem Gerät im Vergleich zu anderen Apple- und Windows-Notebooks erwartet werden?

Es trifft sich wirklich nur zu gut, dass jetzt, nur rund eine Woche vor dem Verkaufsstart, das Auftauchen erster MacBook-Benchmarks erste vorläufige Antworten auf die Performance-Frage liefert. Wie MacRumors informiert, sprechen die publizierten Geekbench-Ergebnisse (64-Bit) eine recht eindeutige Sprache, was die Leistungsfähigkeit der Core-M-Chips betrifft. Laut der Webseite erreicht die Basiskonfiguration des Retina-MacBooks mit einem Intel Core M-5Y31, der mit einer Taktfrequenz von 1,1 Gigahertz rechnet, im Geekbench-Single-Core-Test ein Ergebnis von rund 2000 Punkten und im Multi-Core-Test ein Ergebnis im Bereich von 4000 bis 4500 Punkten. Im Vergleich dazu kommt die aktuelle Grundkonfiguration der 2015er MacBook-Air-Reihe mit einem Core-i5-Chip der 5. Core-Generation (“Broadwell”) in denselben Tests auf rund 2880 Punkte (Single-Core) beziehungsweise auf gut 5750 Punkte (Multi-Core) und ist damit spürbar schneller als das neue MacBook.

Um die CPU-Performance des Retina-MacBooks im Vergleich zu anderen Apple-Laptops noch etwas besser einordnen zu können, blickt MacRumors auch auf die Geekbench-Ergebnisse älterer MacBook-Air-Generationen. Somit zeigt sich, dass der Core-M-Chip des neuen Mini-Notebooks in etwa auf dem Niveau eines Core-i7-Prozessors mit 1,8 Gigahertz der 2011er MacBook-Air-Reihe liegt. Allerdings sind zwei Dinge zu berücksichtigen: Ersten verbraucht der Core M deutlich weniger Strom und produziert folglich erheblich weniger Abwärme (siehe lüfterlose Kühlung) als der Core-i7-Prozessor und zweitens wird beim Geekbench die Grafikleistung nicht getestet. Die GPU vom Typ Intel HD 5300 Graphics des Core M plus eine schnellen SSD sollten laut MacRumors dafür sorgen, dass die allgemeine System-Performance des Retina-MacBooks auch heutigen Ansprüchen genügt, sofern das Gerät nicht zum Spielen oder für Videobearbeitung eingesetzt werden soll.

Für nach Leistung dürstende Anwender wird Apple das Retina-MacBook übrigens zusätzlich auch mit etwas schnelleren Core-M-Versionen anbieten – gegen das entsprechende Kleingeld versteht sich. In der teuersten Ausstattungsvariante ist ein Chip mit einer Taktfrequenz von 1,2 Gigahertz verbaut und als optionales Upgrade können Kunden den edlen Laptop auch mit einer CPU erwerben, die mit 1,3 Gigahertz taktet. Das neue MacBook stattet Apple in der Grundkonfiguration abgesehen von dem Core-M-Chip mit einem 12-Zoll-Display aus, das mit 2304 x 1440 Pixel auflöst, sowie 8 Gigabyte RAM und einer 256-Gigabyte SSD. Die empfohlenen Verkaufspreise beginnen bei 1449 Euro.

Quelle: Mac Rumors

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