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Apple MacBook Air: Intel Broadwell-Update bringt mehr Leistung im Geekbench Benchmark (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Erste Tests: Die neuen Prozessoren der Serien MacBook Air und MacBook Pro müssen sich im Geekbench beweisen.

Nachdem Apple vor einer Woche neue MacBook Air (11- und 13-Zoll) und MacBook Pro (13 Zoll) Modelle vorgestellt hatte, die mit Intels aktuellen Core-Prozessoren der 5. Generation ausgestattet sind, wurden natürlich schnell Fragen zur Leistungsfähigkeit der ersten Broadwell-Notebooks von Apple laut. Eigene, ausführliche Benchmarks können wir zwar derzeit noch nicht durchführen, aber glücklicherweise liefert Geekbench-Entwickler Primate Labs erste handfeste Ergebnisse.

Primate Labs hat sich alle von Apple angebotenen Konfigurationen der aufgefrischten MacBook-Air-Reihe sowie des neuen MacBook Pro 13 Zoll mit Retina Display geschnappt und sie sowohl durch den Single-Core als auch Multi-Core Benchmark des Geekbench 3 gejagt. Dabei kamen einige interessante Ergebnisse zutage. Vor allem die neuen MacBook Air Modelle können im Vergleich zu ihren Haswell-basierten Vorgängern ein ordentliches, wenn auch nicht spektakuläres Performance-Plus aufweisen.

Wie anhand der Benchmark-Werte zu erkennen ist, bieten sowohl der Intel Core i5-5250U mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz als auch der Intel Core i7-5650U mit einem Basistakt von 2,2 Gigahertz der Broadwell-basierten 2015er MacBook-Air-Generation höhere Leistung als die vergleichbaren Haswell-Prozessoren der 2014er MacBook-Air-Reihe. Im Single-Core-Test boten die Broadwell-Versionen eine um rund 6 Prozent, im Multi-Core-Test sogar um 7 bis 14 Prozent bessere Performance.

Etwas anders stellt sich die Situation leider beim Blick auf die Ergebnisse der neuen MacBook Pro 13 Varianten dar. Die Broadwell-basierten Geräte können zwar die 2014er-Generation ebenfalls übertrumpfen, aber nicht in dem Maße wie es die MacBook-Air-Modelle fertig bringen. Den Single- und Multi-Core-Ergebnissen zufolge, liefern die Chips Intel Core i5-5257U (2,7 GHz) und Intel Core i5-5287U (2,9 GHz) des neusten 13-Zoll MacBook Pro nur einen geringen Leistungszuwachs, verglichen mit dem Haswell-basierten Core i5-4308U (2,8 GHz) der Vorjahres-Generation. Der Intel Core i7-5557U (3,1 GHz) kann im Vergleich zum Core i7-4578U (3,0 GHz) beim Multi-Core-Test immerhin um knapp 400 Punkte zulegen.

Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei Broadwell um einen sogenannten „Tick“, also eine Verkleinerung des Prozessor-Die ohne bedeutende Änderungen an der CPU-Mikroarchitektur, in Intels „Tick-Tock-Veröffentlichungsmodell“ handelt, sind die alles in allem eher geringen Leistungssteigerungen der neuen MacBook Air und MacBook Pro Konfigurationen keine Überraschung. Intels letztes Tock, sprich größeres Architektur-Update, war Haswell, dem später in diesem Jahr das nächste Tock namens „Skylake“ folgen wird. Erst dann erwarten wir wieder einen signifikanten Sprung bei Intels CPU-Performance.

Quelle: MacRumors

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