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  3. Apple iPhone 6s setzt auf Aluminium-Gehäuse der Apple Watch

Apple iPhone 6 und WatchBildquelle: Apple
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Apple: Technische Innovationen der Apple Watch tragen in diesem Jahr offenbar entscheidend zur Evolution des iPhones bei.

Für die Entwicklung der neuen iPhone-Generation hat sich Apple offenbar ein paar Design-Kniffe der Apple Watch geborgt. Einem neuen Bericht nach sollen die eventuell iPhone 6s und iPhone 6s Plus genannten kommenden Modelle nicht nur mit der Force-Touch-Technologie, sondern auch einem Gehäuse, das aus dem Aluminium der 7000er Serie besteht, aufwarten. Dank der Entscheidung für dieses Material, das auch bei der Apple Watch Sport Verwendung findet, könnte das Chassis des iPhone 6s deutlich strapazierfähiger sein als das des aktuellen iPhone 6.

Die frischen Informationen zu iPhone 6s und 6s Plus stammen - wie diverse zuvor in diesem Jahr durchgesickerte Details - vom rund um Apple-Produkte über gute Industrie-Kontakte verfügenden Analysten Ming-Chi Kuo. Einem Artikel von Macotakara nach hat Kuo Anleger in einem Schreiben über seine neuesten Erkenntnisse in Bezug auf die kommenden iPhones informiert.

Der Analyst bekräftigt darin laut der japanischen Publikation abermals, dass das iPhone 6s ein im Prinzip zum iPhone 6 unverändertes Industriedesign aufweisen wird. Aufgrund des verwendeten Force-Touch-Displays soll das neue Modell aber einen Tick breiter und höher (je 0,15 Millimeter) sowie um 0,2 Millimeter dicker ausfallen als das aktuelle Flaggschiff. Force Touch nennt Apple seine Technologie, die ein Tochscreen oder Touchpad druckempfindlich macht. Bestimmte Aktionen lassen sich damit also beispielsweise durch festeres Drücken auf die Sensorfläche auslösen. Neben dem Display der Apple Watch haben die Kalifornier Force Touch mittlerweile auch in die Touchpads der Notebook-Reihen MacBook Pro und MacBook integriert.

Bezüglich des neuen Materials für das Gehäuse des iPhone 6s ist derzeit nur bekannt, dass Apple Aluminium der 7000er Serie zunächst speziell für die Apple Watch entwickelte. Nach Vorstellung der Smartwatch wurde die besondere Legierung vom Unternehmen als um rund 60 Prozent härter als vergleichbares Aluminium und mit nur einem Drittel der Dichte von Edelstahl beschrieben. Die Entscheidung, bei iPhone 6s und 6s Plus auf Aluminium der 7000er Serie zu setzen, könnte gefallen sein, da es nach dem Marktstart von iPhone 6 und 6 Plus im vergangenen Herbst mehrfach Nutzerberichte gab, die ein verbogenes Smartphone beklagten.

Schließlich hat sich Kuo laut Macotakara noch zu den Farben geäußert, in denen es die kommenden iPhone-Modelle zu kaufen geben wird. Gemäß dem Analysten soll Apple in diesem Punkt leichte Anpassungen im Vergleich zur aktuellen Generation vornehmen. So soll die Farbe "Space Gray" bei iPhone 6s und 6s Plus etwas dunkler werden als bisher und Gold eine intensivere gelbe Note erhalten. Davon abgesehen bringt Kuo außerdem die Farbvariante Roségold ins Spiel. Diesbezüglich ist allerdings völlig unklar, ob damit einfach eine neue Farboption gemeint ist, oder ob Apple gar plant, analog zur Apple Watch ein Luxus-iPhone anzubieten, dessen Gehäuse aus 18-Karat-Gold besteht.

Trotz der zweifellos guten Kontakte von Kuo dürfen seine neuesten Enthüllungen nicht als absolute Wahrheit eingeordnet werden. Selbst wenn die Angaben jetzt zutreffend sind, kann sich bis zur Vorstellung der neuen iPhone-Generation noch das ein oder andere Detail ändern. Offizielle Informationen von Apple werden wir höchstwahrscheinlich in ein paar Monaten erfahren. Wie in den vergangenen Jahren wird der Marktstart der neuen iPhone-Modelle auch 2015 für Ende September erwartet.

Quelle: Macotakara

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