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Alle Gerüchte zu neuen MacBook Pro, Air & iMacs im Überblick (Bild 1 von 2)Bildquelle: Apple
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Morgen vielleicht auch in der Keynote: Neue MacBook und iMac Modelle werden erwartet. Doch auch vorgestellt?

Namen, Farben & Gehäuse

Soweit die Insider-Community im Netz informiert ist, wird Apple an den bisher verwendeten Namen seiner macOS Notebooks keine Änderungen vornehmen. Es wird weiterhin das MacBook im 12 Zoll Format, ein 11 Zoll und 13 Zoll MacBook Air sowie die 13 Zoll und 15 Zoll MacBook Pro im Portfolio erhältlich sein. Gleiches dürfte auf die iMac Desktops im 21,5 Zoll und 27 Zoll Format zutreffen. In Hinsicht auf die Farben könnten sich die Pro und Air Modelle denen des kompakten MacBook annähern. Neben der klassischen Farbe Silber ist es also denkbar, dass wir in naher Zukunft auch die beiden leistungsstarken Notebooks in Gold, Space Grau und Roségold zu Gesicht bekommen.

Änderungen am Gehäuse werden vor allem beim Apple MacBook Pro erwartet. Es soll flacher sein als sein Vorgänger und eventuell sogar eine komplett neu gestaltete Tastatur erhalten. Ob das US-amerikanisch Unternehmen auch hier auf den neuen, hauseigenen Butterfly-Mechanismus setzen wird, ist bisher unklar. Experten sind sich hingegen sicher, dass das MacBook Pro in einer Late 2016 Fassung über eine OLED-Funktionsleiste verfügen wird. Je nachdem welcher Quelle man Vertrauen schenkt, könnte diese oberhalb der F1-F12 Leiste angebracht werden oder sie sogar gänzlich ersetzen. Parallel dazu ist die Integration des Touch ID Fingerabdrucksensors denkbar.

Die Apple iMac Modelle bleiben wohl bis auf einige Updates in Hinsicht auf die Schnittstellen und Komponenten unverändert.

Anschlüsse & Akku

Einer der wohl wichtigsten Punkte in der Gerüchteküche sind die Ports der neuen Apple MacBook Pro und Air Notebooks. Bisher wird hier neben normalgroßen USB 3.0 Anschlüssen der von Apple etablierte Thunderbolt 2 Port untergebracht. Das zukunftsweisende 12 Zoll MacBook hingegen kommt mit nur einem einzigen USB-C, der über optionale Adapter auch zur Verbindung mit externen Bildschirmen genutzt werden kann. Ebenso finden sich Gerüchte im Netz darüber, dass Apple plant in Zusammenarbeit mit LG neue 5K Monitore auf den Markt zu bringen, die mit USB-C 3.1 samt integriertem Thunderbolt-Support angesteuert werden können.

Zählt man hier eins und eins zusammen, ist es also gut möglich, dass der USB-C Port in den kommenden MacBook Pro, MacBook Air und iMacs eine große Rolle spielen wird. Vielleicht verabschiedet sich Apple komplett vom Thunderbolt-2-Anschluss. Vor allem aus dem Grund, dass auch die ThunderBolt-Displays von Apple nicht fortgeführt werden. Ob für die neue Technik auch der MagSafe 2 Ladeport weichen muss, ist nicht eindeutig geklärt. Immerhin können wir klar davon ausgehen, dass Apple die Akkulaufzeit seiner Geräte verlängern wird. Entweder durch größere Kapazitäten der Batterien oder durch Software-Verbesserungen im Zusammenhang mit macOS Sierra.

Intel Kaby Lake Prozessoren & AMD Polaris Grafikkarte

Während die kompakten 12 Zoll MacBooks wohl weiterhin mit Intel Core M Chips ausgestattet werden, wird Apple seine Pro, Air und iMacs zeitnah auf die 7. Generation Intel Core Prozessoren upgraden. In Technik-Kreisen wird dafür oft der Codename Kaby Lake genutzt. Ob dies flächendeckend bereits in diesem Jahr passieren wird, kann nicht gesagt werden. Bisher arbeitet Intel mit Hochdruck daran passende ULV- und Quad-Core Prozessoren bis Ende des Jahres der breiten Masse zur Verfügung zu stellen. Ob für Apple die Produktion exklusiv beschleunigt wurde, sodass schon morgen eine entsprechende Ankündigung erfolgen kann, steht in den Sternen. Es wäre aber denkbar, dass Mac-Produkte im späten Herbst ein passendes Update erhalten.

In Hinsicht auf die Grafikeinheit dürfte wohl erneut AMD den Zuschlag erhalten und die neuen Polaris-Grafikkarten liefern. Eine Radeon RX 460 oder RX 470 wären für die größeren MacBook Pro Modelle denkbar. GPU-Fans hingegen sprechen sich in den Foren öffentlich für die neuen Nvidia-Pascal Karten aus. Für welchen Hersteller sich Apple auch entscheidet, die Keynote wird eine steigende Grafikleistung aufzeigen. Im iMac dürften wir auf ein ähnliches Rätselraten treffen. Das MacBook Air hingegen wird auf die im Intel Prozessor integrierte HD-Grafik zurückgreifen. Grund dafür ist die schlanke Bauweise.

Verkaufsstart

Aufgrund der aktuellen Liefersituation bei Intel Kaby Lake Prozessoren und der natürlichen Skepsis, dass die MacBooks und iMacs morgen vielleicht nicht Thema der Keynote sein werden, gehen wir vorsichtig von einem Launch gegen Mitte oder Ende Oktober aus. Preislich wird man sich an die bisherigen Konfigurationen richten.

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