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32-Bit-Apps: Apple warnt Mac-Nutzer vor kommendem Support-Ende (Bild 1 von 2)Bildquelle: Apple
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macOS High Sierra: Die aktuelle Ausgabe von Apples Desktop-Betriebssystem wird laut offiziellen Angaben die letzte Version sein, die 32-Bit-Anwendungen ohne Einschränkungen unterstützt.

Apple beginnt in dieser Woche damit, Mac-Nutzer vor dem bevorstehenden Ende der Unterstützung von 32-Bit-Programmen unter macOS zu informieren. Wie Ars Technica berichtet, werden Anwender unter macOS 10.13.4 High Sierra nun einmalig ein Hinweis-Pop-up zu Gesicht bekommen, wenn ein 32-Bit-Programm geöffnet wird. Diese Benachrichtigung ist aber offenbar unspezifisch formuliert und warnt den Nutzer nur davor, dass die gestartete Anwendung nicht für einen aktuellen Mac „optimiert“ wurde.

Zum besseren Verständnis des neuen Warnhinweises unter macOS 10.13.4 ist klar und deutlich zu sagen, dass sich dieser wirklich ausschließlich auf 32-Bit-Anwendung bezieht. Apple hat zwar noch keinen exakten Termin für das Ende der Unterstützung dieses Kategorie von Programmen genannt, dass dieses jedoch ansteht, wurde vom Unternehmen zuvor angekündigt. Die aktuelle macOS-Ausgabe High Sierra wird laut Apples Angaben die letzte macOS-Version mit „kompromissloser“ Unterstützung von 32-Bit-Anwendungen sein.

Entwicklern von macOS-Programmen, die bislang noch nicht modernisiert und für 64-Bit-Hardware optimiert wurden, rät Apple somit zur raschen Überarbeitung des Programmcodes, um die Kompatibilität mit modernen Macs zu verbessern. Ohnehin ist das neue Hinweis-Fenster unter macOS 10.13.4 derzeit weniger relevant für Anwender als vielmehr für die Entwicklergemeinde. Apple will mit diesem Schritt weiteren Druck aufbauen, der Entwickler zur Anpassung ihrer Software bewegt.

Apple hat die Übergangsphase hin zu 64-Bit-Hard- und Software im Grunde vor mehr als zehn Jahren begonnen und ist bei iOS mittlerweile schon fast am Ende der Umstellung angelangt. Für macOS scheint sich dieser Wechsel nun ebenfalls zu beschleunigen. Im eigenen Mac App Store nimmt Apple im Übrigen bereits keine neuen 32-Bit-Programme mehr auf.

Quelle: Ars Technica