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Windows 10: Nächstes Feature-Updates wird flotter installiert (Bild 1 von 1)Bildquelle: Microsoft
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Charmeoffensive: Microsoft möchte Windows 10 Nutzer durch kürzere Offline-Zeiten während der Installation eines Feature-Updates zum zügigeren Umstieg auf eine neue Hauptversion bewegen.

Microsoft hat eigenen Angaben nach in den letzten Monaten eifrig daran gearbeitet, den Installationsprozess großer Feature-Updates für Windows 10 deutlich zu beschleunigen. Wie der Softwareriese in einem Blog-Beitrag mitteilt, soll die sogenannte „Offline-Zeit“, also der Zeitraum, in der ein Anwender seinen PC aufgrund der Update-Installation nicht nutzen kann, mit Erscheinen des nächsten Feature-Updates in diesem Frühjahr - Codename Redstone 4 - nur noch rund 30 Minuten betragen. Das ist zumindest die Zeit, die bei Windows Insidern, welche einen der jüngsten Redstone 4 Insider Preview Builds verwenden, im Schnitt gemessen wurde.

Die Bemühungen Microsofts, die Installationsprozedur beim Rollout größerer Update-Pakete für Windows 10 zu verkürzen, sind nicht neu, werden vom Unternehmen nun aber deutlicher als zuvor herausgestellt. So konnte das Windows-Team den offiziellen Informationen nach bereits mit Veröffentlichung des Fall Creators Updates im vergangenen Herbst die Offline-Zeit von durchschnittlich 82 Minuten, die für das davor erschienene Creators Update benötigt wurde, auf 51 Minuten senken.

Die weitere Reduktion der Offline-Zeit von 51 auf die eingangs erwähnten 30 Minuten für den Installationsprozess des im April erscheinenden, aber noch immer nicht offiziell benannten nächsten Windows 10 Updates will Microsoft nun vor allem dadurch erreicht haben, dass der Nutzer seinen Rechnen während der Installation länger weiter verwenden kann, also mehr Installationsschritte im Hintergrund ablaufen. Ein Beispiel für einen solchen für den Anwender mehr oder weniger unbemerkt ablaufenden Schritt ist das Kopieren der zur neuen Windows 10 Version gehörenden Dateien in ein temporäres Verzeichnis.

Trotz des zweifellos positiven Effekts, den die kürzere Offline-Zeit beim Einspielen eines Windows 10 Feature-Updates für Anwender haben dürfte, ist zu beachten, dass Microsofthier gewissermaßen mit einem Trick arbeitet. Wie das Unternehmen selbst anmerkt, wurde der Installationsprozess für eine neue OS-Version insgesamt nämlich nur unwesentlich verändert beziehungsweise beschleunigt. Dem Nutzer wird die Installationszeit nur deshalb merklich kürzer vorkommen, weil das Betriebssystem während der Prozedur länger als bislang aktiv genutzt werden kann.

Quelle: Microsoft