1. Startseite
  2. News
  3. Razer Nabu X: Fitness-Tracker für Gamer ab sofort im Test

Razer Nabu X in SchwarzBildquelle: Razer
Fotogalerie (3)
Neu in Deutschland: Das Razer Nabu X bietet alle Fitness-Tracker Funktionen zu einem vergleichsweise günstigen Preis.

Razer. Ein US-amerikanischer Hersteller, den man vorrangig mit hochwertiger Gaming-Peripherie in Verbindung bringt. Unter dem Motto „Live Smarter“ wurde bereits im letzten Jahr der Fitness-Tracker Nabu vorgestellt. Die Variante mit OLED-Display hat es kaum nach Deutschland geschafft und wurde priorisiert an Entwickler ausgegeben. Mit dem neuen Razer Nabu X startet man nun ein Jahr später aber richtig durch. Es ist ab sofort im Handel verfügbar, sowohl bei bekannten Shops wie Amazon, als auch im hauseigenen Razer Store. Kostenpunkt, knapp 60 Euro. Das Gute: Wer im Online-Shop des Herstellers bestellt, bekommt ein zweites Nabu X kostenlos dazu.

Doch was unterscheidet das Fitness-Armband vom Vorgänger? Erst einmal soll es diesen nicht direkt ersetzen und sich eher an Einsteiger richten. Anstelle des kleinen OLED-Screens setzt Razer nun auf drei dezente LEDs und einen Vibrationsalarm. Beides kann je nach Benachrichtigung konfiguriert oder sogar gänzlich abgeschaltet werden. Passende Apps für das Nabu X gibt es bisher für Google Android und Apple iOS. Eine Version für Microsoft Windows Phone ist bereits in Arbeit. Die Akkulaufzeit soll laut Hersteller 5-7 Tage anhalten.

Geladen wird über ein proprietäres USB-Kabel. Grund dafür ist die Wasserfestigkeit nach IP67 Standard. Händewaschen und Duschen sind also kein Problem. Da Razer auf zusätzliche Abdeckungen verzichten wollte und ein von innen versiegelter Micro-USB-Port deutlich teurer ist, hat man sich für diese Lösung entschieden. Ein passender Ladeadapter liegt übrigens dem Lieferumfang bei. Kein Sonderfall: Auch Tracker von bekannten Herstellern wie Fitbit und Jawbone nutzen eine spezielle, nicht standardisierte Ladetechnik.

Aber wie unterscheidet sich das Razer Nabu X von eben diesen? Erst einmal legt das Unternehmen großen Wert auf eine offene Entwicklungsplattform. Entwicklern sind also keine Grenzen gesetzt, was die Weiterentwicklung des Fitness-Armbands angeht. Zum Anderen kommuniziert es schon jetzt problemlos mit Apple Health und Google Fit. Wem also die simpel gehaltene Razer Nabu App nicht gefällt, kann per Synchronisation auch die von Drittanbietern ohne Einschränkungen nutzen. Interessantes Feature: Soweit in der App eingestellt, könnt ihr eure Kontaktdaten (Facebook, Twitter) austauschen, wenn ihr einem anderen Nabu-Träger die Hand schüttelt. Ebenso könnt ihr über die Nabu Gamer Applikation für Android weitere Nutzer des Nabu X in eurer Gegend aufspüren und ihr Steam Profil einsehen. Alles natürlich vorausgesetzt, das euer Gegenüber diese Features freigegeben hat.

Aktuell gibt es das Razer Nabu X in den Farben Schwarz und Weiß. Die offizielle Produktseite zeigt allerdings auch ein grünes Modell. Das Armband besteht dabei aus einer Mischung von Gummi und Plastik, wirkt allerdings nicht minderwertig. Es kommt in einer Einheitsgröße und ist sowohl für dünne, als auch breitere Handgelenke geeignet. Der Tracker kann mit einfachen Handgriffen aus dem Armband entfernt werden. Somit könnt ihr euch eure Wunschfarbe später auch nachkaufen und variieren.

Der erste Eindruck vom Razer Nabu X ist durchweg positiv. Wir sind gespannt wie sich der Fitness-Tracker im Test schlägt. In 1-2 Wochen können wir mehr darüber berichten.

Kommentieren
Mit dem Absenden erklären Sie Ihr Einverständnis mit den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung.