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  3. Notebookpreise im Sinkflug dank Dollarkurs und Konkurrenzkampf

Bereits Mitte 2007 wurden in Deutschland erstmals mehr mobile Rechner statt sperriger Desktop-PCs verkauft. Dieser Trend setzt sich natürlich auch 2008 fort, denn die Notebook-Verkaufszahlen steigen deutlich stärker als erwartet. Der allgemeinen schlechten wirtschaftlichen Lage zum Trotz konnte beispielsweise Acer ein Wachtstums-Plus von 30 Prozent im ersten Quartal 2008 verzeichnen.

Doch trotz der starken Nachfrage sieht der Geschäftsführer von Acer Deutschland, Stefan Engel, im Gespräch mit dem Handelsblatt auch weiterhin eindeutige Anzeichen für weitere Preissenkungen: Neben dem Kampf um Marktanteile, bei dem die Preise der Konkurrenz immer wieder unterboten werden müssen, ist auch der Dollarkurs für fallende Preise mitverantwortlich: Der Wechselkurs des US-Dollars ist im Vergleich zum Euro sehr günstig und verschafft zahlreichen Herstellern dadurch ausreichend Raum für reduzierte Preise. Ein Großteil der Wertschöpfung bei der Notebook-Produktion findet nämlich in Bereichen statt, in denen mit US-Dollar kalkuliert wird.

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