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Microsoft Windows 10 DesktopBildquelle: Microsoft
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Windows 10: Mit dem November Update beseitigt Microsoft einige Ungereimtheiten und verbessert die Nutzererfahrung.

Am 29. Juli 2015 veröffentlichte Microsoft Windows 10 und mit Hilfe des kostenlosen Upgrade-Angebots für Windows 7 und 8 Nutzer läuft das neue Desktop-Betriebssystem nach letzten offiziellen Zahlen mittlerweile auf mehr als 110 Millionen Geräten. Heute nun beginnt der Redmonder Softwareriese damit, ein erstes umfangreiches Aktualisierungspaket für Windows 10 auszurollen, mit dem einige wichtige Verbesserungen Einzug erhalten sollen. Wie sich schon zuletzt abzeichnete, nennt Microsoft die neue Windows 10 Version im zugehörigen offiziellen Blogbeitrag schlicht und einfach „November Update“.

Das November-Update für Windows 10, das bei Microsoft intern als "Threshold 2" bezeichnet wurde, trägt die „Versionsnummer 1511, 10586“, ist also mit dem letzten Windows 10 Preview Build, den registrierte Windows Insider seit letzter Woche testen konnten, identisch. Microsofts Angaben nach verbesserte das Update alle Aspekte des Betriebssystems, angefangen von Bugfixes und Optimierungen unter der Oberfläche bis hin zu Feintuning der Benutzeroberfläche.

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Auf Windows 10 Geräten wird das November Update genau wie andere Aktualisierungen und Sicherheitspatches auch über die Windows Update Funktion des Betriebssystems bereitgestellt. Microsoft verteilt das entsprechende Datenpaket allerdings in Wellen, was bedeutet, dass nicht alle Nutzer sofort mit dem Download beginnen können. Für Windows 7 und 8 Nutzer, die jetzt auf Windows 10 kostenlos upgraden wollen, oder die diesen Schritt demnächst planen, ist es wichtig zu wissen, dass ihnen das Betriebssystem gleich inklusive der neuen Bytes geliefert wird.

Im Folgenden einige der wichtigsten Neuerungen des November Updates:


Wie erwähnt, sind das nur einige der Änderungen, die Microsoft als Teil des November Updates in Windows 10 implementiert hat. Es gibt außerdem einige Anpassungen an der Benutzeroberfläche, darunter neu gestaltete Kontextmenü, die Möglichkeit, noch mehr Kacheln im Startmenü anzuheften oder die Option, Titelleisten geöffneter Programme mit einer bestimmten Farbe zu versehen. Schlussendlich ist noch wichtig, zu erwähnen, dass Microsoft in Version 1511, 10586 seines aktuellen Betriebssystems den Aktivierungsprozess modifiziert hat. Wer Windows 10 auf einem Windows 7 oder 8 PC komplett neu installieren will, kann dies nun ohne Weiteres tun, weil sich das neue OS nun auch manuell mit einem Windows 7 oder 8 Produkt-Key aktivieren lässt, sofern dieser in Microsofts Datenbank als Upgrade-berechtigt hinterlegt ist. Auf dieser Webseite stellt Microsoft ein Tool zum Download bereit, mit dessen Hilfe sich ein Windows 10 Installationsmedium erstellen lässt, das bereits die aktuellste Betriebssystemversion - also inklusive November Update - mitbringt.

Quelle: Microsoft

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