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Microsoft bringt das Surface Book endlich nach Deutschland und auf weitere Märkte. Wie das Unternehmen heute bekannt gab, werden hierzulande Interessenten das innovative Convertible-Notebook ab dem morgigen Dienstag, den 5. Januar 2016 vorbestellen können.Bildquelle: Microsoft
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High-End-Notebook mit dem besonderen Etwas: Microsoft wird noch in diese Woche mit dem Vorverkauf des Surface Book in Deutschland beginnen.

Zum Auftakt der CES 2016 Woche und damit dem offiziellen Startschuss für ein neues Jahr voller Produktankündigungen der IT- und Elektronikbranche hat Microsoft auf dem eigenen Windows Blog mehrere relevante Informationen zur eigenen Produktpalette preisgegeben. Die wohl wichtigsten Bekanntmachungen sind einerseits der kurz bevorstehende Beginn einer Vorbestellungsphase für den leistungsfähigen Hybrid-Laptop Surface Book in sieben neuen Märkten außerhalb der USA und Kanada, darunter auch Deutschland, sowie neue offizielle Zahlen zum aktuellen Stand der Verbreitung des im Juni 2015 erschienen PC-Betriebssystems Windows 10.

Microsoft: High-End-Laptop Surface Book ergänzt das Surface-Portfolio

Surface Book kommt nach Deutschland

Das im Oktober 2015 neben dem Surface Pro 4 vorgestellte und zunächst nur in Nordamerika erhältliche Surface Book kann ab dem morgigen Dienstag, den 5. Januar 2016 in Australien, Frankreich, Neuseeland, Österreich, Schweiz, Großbritannien sowie in Deutschland vorbestellt werden. Hierzulande wird Microsoft das Notebook sowohl selbst als auch über diverse Händler, wie etwa Amazon, Cyberport, Media Markt, Notebooksbilliger, Otto und Saturn, vertreiben. All diese sollen ab morgen auch Vorbestellungen akzeptieren. Als Auslieferungstermin gibt der Hersteller im Augenblick den 18. Februar 2016 an.

In Deutschland wird Microsoft das Surface Book allerdings nicht in allen sechs in den USA verfügbaren Konfigurationen verkaufen, sondern nur in vier. So wird es das Gerät zum einen nicht in der zweitgünstigsten (1699 US-Dollar) Modellvariante mit Core i5, 256 Gigabyte SSD, 8 Gigabyte RAM (ohne dedizierte Nvidia-GPU) und zum anderen nicht in der teuersten (3199 US-Dollar) Ausführung mit Core i7, 1 Terabyte SSD, 16 Gigabyte RAM, Nvdia-GPU zu kaufen geben.

Im Angebot werden hierzulande folglich nur die 1499 US-Dollar teure Einstiegskonfiguration mit Core i5, 8 Gigabyte RAM, 128 Gigabyte SSD (ohne Nvidia-GPU), die Modellvariante mit Core i5, 8 Gigabyte RAM, 256 Gigabyte SSD, Nvidia-GPU für 1899 US-Dollar, die 2099 US-Dollar teuere Version mit Core i7, 8 Gigabyte RAM, 256 Gigabyte SSD, Nvidia-GPU sowie schließlich die Konfiguration mit Core i7, 16 Gigabyte RAM, 512 Gigabyte SSD, Nvidia-GPU für 2699 US-Dollar sein. Welche Euro-Preise Microsoft für die vier Modellvarianten des Surface Book jeweils veranschlagt hat, ist bislang nicht bekannt. Wir werden diese Information so bald verfügbar nachreichen.

Update vom 5. Januar 2016 um 6:45 Uhr:
Mittlerweile sind die empfohlenen Verkaufspreise für die vier unter anderem hierzulande erhältlichen Modellvarianten des Surface Book bekannt und deutsche Käufer müssen erwartungsgemäß ebenso kräftig in die Tasche greifen.

Microsoft Surface Book (Preisangaben für Deutschland und Frankreich):
- Intel Core i5 / 8 GB RAM / 128 GB SSD = 1649 Euro
- Intel Core i5 / 8 GB RAM / 256 GB SSD + Nvidia-GPU = 2069 Euro
- Intel Core i7 / 8 GB RAM / 256 GB SSD + Nvidia-GPU = 2319 Euro
- Intel Core i7 / 16 GB RAM / 512 GB SSD + Nvidia-GPU = 2919 Euro

Das Surface Book ist Microsofts bislang ambitioniertestes Hardware-Produkt. Es handelt sich dabei um ein edles Convertible-Notebook, dessen Display, das über ein auffälliges Scharnier am Rumpf befestigt ist, sich bei Bedarf abkoppeln und als Tablet nutzen lässt. Die Hardware-Komponenten im Inneren des Tablet-Teils sind weitgehend mit dem Surface Pro 4 identisch. Auch der neue Surface Pen wird zum Zeichnen und Schreiben auf dem 13,5 Zoll großen und mit 3000 × 2000 Bildpunkten auflösenden Display im 3:2-Format unterstützt. Im Gegensatz zum Surface Pro 4 befindet sich allerdings im Tastatur-Teil des Surface Book ein zusätzlicher, relativ großer Akku sowie, jedenfalls bei den teureren Modellvarianten, die bereits erwähnte dedizierte Nvidia-GPU. Bei dieser handelt es sich um eine etwas modifizierte GeForce GT 940M mit 1 Gigabyte GDDR5-RAM.

Windows 10 auf über 200 Millionen Geräten

Die zweitwichtigste Microsoft-News des Abends betrifft den aktuellen Stand der Verteilung von Windows 10. Der Redmonder Softwareriese hat sich überraschend lang Zeit gelassen, um wieder neue entsprechende Zahlen vorzulegen. Das letzte offizielle Update diesbezüglich liegt mittlerweile drei Monate zurück und da lief das neue PC-Betriebssystem auf über 110 Millionen Geräten. Heute nun gab Microsoft bekannt, dass Windows 10 jetzt auf über 200 Millionen Geräten im Einsatz ist.

Diese Zahl beinhaltet laut Microsofts Blog-Beitrag 22 Millionen Geräte aus dem Enterprise- und Bildungssektor sowie gemäß Angaben eines Microsoft-Sprechers gegenüber ZDNet alle Xbox One Konsolen, auf denen seit dem vergangenen November das sogenannte „New Xbox One Experience“ Update installiert wurde, welches auf Windows 10 basiert.

Abschließend noch ein letztes interessantes Detail, das ein wichtiger Indikator für den mittel- und langfristigen Erfolg von Windows 10 als Plattform sein könnte. Laut Microsofts Blogbeitrag verdoppelte sich im Laufe des vergangenen Weihnachtsgeschäfts die Zahl der kostenpflichtigen Transaktionen von PC- und Tablet-Nutzern im Windows Store. Im Klartext heißt das: Mehr Nutzer denn je kaufen Apps und andere digitale Inhalte über Microsofts Online-Marktplatz.

Quelle: Microsoft

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