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Bald in neuen Notebooks: Die Nvidia Geforce GTX 980M Grafikkarte.Bildquelle: Nvidia
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Mehr Power: Die neuen Nvidia Geforce GTX 980M und GTX 970M Grafikkarten bringen noch mehr Gaming-Leistung ins Notebook.

Nvidia nimmt das Thema Notebook-Gaming sehr ernst. Das zeigen auch die neuen Karten Nvidia Geforce GTX 980M und Geforce GTX 970M. Das Kurs ist klar aufgezeichnet. Zum einen soll die Leistung einer Notebook Grafikkarte immer näher an die des Desktop-Pendants heranreichen. Hinzu kommt das ewige, leidige Thema des Spielens im Akkumodus. Mit den neuen Chips erreicht Nvidia inkl. Battery Boost endlich gute Laufzeiten in Verbindung mit einer annehmbaren FPS-Rate. Die reinen Performance-Unterschiede vergleicht der US-amerikanische Hersteller vor allem mit dem Flaggschiff Nvidia Geforce GTX 680M aus der älteren Generation. Im Vergleich dazu konnte die Performance problemlos verdoppelt werden. In wie weit die 900M-Serie der 700M und 800M überlegen ist, werden unsere Benchmarks in den nächsten Wochen zeigen.

Viel wichtiger ist, dass die Grafikkarten im Batterie-Modus nun mit bis zu 100 Watt arbeiten können. In Kombination mit Battery Boost in der Geforce Experience Software, welche die Framerate z.B. auf spielbare 30 FPS heruntersetzt, werden dahingehend auch gute Akkulaufzeiten ermöglicht. Konnten mit der GTX 680M Spiele wie GRID 2 und Tomb Raider nicht problemlos via Akku gespielt werden, liegt man nun zwischen 60 bis 85 FPS. Hinzu kommt eine Verbesserung der Spielzeit um bis zu 55 Prozent. Für aktuelle Top-Titel gilt eine durchschnittliche Laufzeit von 60-120 Minuten. Deutlich mehr als früher, aber immer noch nicht genug. Der Weg ist aber klar ersichtlich, womit man damit rechnen kann, dass die Energieeffizienz auch in den nächsten Jahren weiter steigen wird.

Doch kommen wir direkt zu den harten, technischen Fakten der Nvidia Geforce GTX 980M und Geforce GTX 970M. Das High-End-Modell setzt auf 1.536 CUDA Kerne, eine GPU Taktrate von 1.038 MHz + Boost und einen 2.500 MHz starken und mit 256-Bit angebundenen GDDR5 Speicher. Die Geforce GTX 970M hingegen kommt mit 1.280 CUDA Kernen, 924 MHz in der Base Clock und einen mit 192-Bit angebundenen GDDR5-Speicher. Beide Karten setzen auf Nvidia Optimus, Battery Boost, GameStream, ShadowPlay, GameWorks, SLI und den GPU Boost. Im 3DMark 2013 erreichen die Karten laut Nvidia 4.171 und 3.231 Punkte im Fire Strike Extreme Benchmark. Spiele wie Skyrim, Metro: Last Light, Far Cry 3, Battlefield 4, Crysis 3 und Batman: Arkham Origins können problemlos mit den höchsten Grafikeinstellungen bei einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel gespielt werden. Hier allerdings nur bei angeschlossenem Netzteil.

Unterm Strich treffen wir also auf zwei leistungsstarke Grafikkarten, die in Sachen Energieeffizienz noch einmal eine Schippe drauflegen. Bei Nvidia geht alles in Richtung Laufzeit-Verbesserung, Performance-Steigerung und die Erreichbarkeit einer Desktop-Leistung auf dem Notebook. Wir sind gespannt auf die ersten Tests, die in den nächsten Wochen auch auf notebookinfo.de aufschlagen werden.

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