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Lenovo hat die IFA 2016 auch dazu genutzt, um den internationalen Marktstart der mit Modulen erweiterbaren Smartphones der Moto Z Reihe bekannt zu geben. Sowohl das Flaggschiff Moto Z als auch das neu vorgestellte Moto Z Play werden noch im September hierzulande erscheinen.Bildquelle: Lenovo
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Moto Z Play: Zur IFA bringt Lenovo eine Smartphone-Neuvorstellung mit, die mit großem Akku sehr lange Laufzeiten bieten soll.

Lenovo hat zur IFA 2016 seine im Juni vorgestellte Premium-Smartphone-Reihe Moto Z für weitere Märkte offiziell angekündigt, darunter den deutschen. Passend dazu präsentiert der Hersteller auch gleich ein brandneues Familienmitglied in Berlin, das Moto Z Play. Bei der Play-Variante handelt es sich um eine günstigere Ausführung des bereits bekannten Moto Z, die aber ebenfalls die sogenannten Moto Mods unterstützt. Außerdem wurde ein neues Moto Mod für Fotografen angekündigt, das in Zusammenarbeit mit Hasselblad entwickelt wurde.

Für das neue Moto Z Play nutzt Lenovo dieselbe Designsprache wie beim Flaggschiff-Modell Moto Z. Die signifikantesten Unterschiede zwischen den beiden Smartphones werden somit nur durch den Blick auf die technischen Spezifikationen deutlich. Erwartungsgemäß hat der Hersteller der Play-Variante eine etwas schwächere Hardware-Ausstattung verpasst, um einen niedrigeren Preispunkt zu erreichen.
Im Folgenden die technischen Daten des Moto Z Play:

- 5,5 Zoll AMOLED Full HD Display (1920 x 1080 Pixel)
- Octa-Core-SoC Qualcomm Snapdragon 625 (bis zu 2 Gigahertz Taktfrequenz)
- 3 GB LPDDR3-RAM
- 32 Gigabyte Flash-Speicher (via microSD-Karte erweiterbar)
- 16 Megapixel Hauptkamera mit Laser-Autofocus und 5 Megapixel Frontkamera mit Weitwinkelobjektiv
- 3510 mAh Akku
- Fingerabdrucksensor (in Home-Taste integriert)
- Moto Mod Unterstützung
- Android 6.0.1 Marshmallow

Wie die Spezifikationen offenbaren ist das Moto Z Play dem Moto Z vorrangig hinsichtlich Display-Auflösung und Prozessorleistung unterlegen. Dafür verbaut Lenovo allerdings einen deutlich größeren Akku im 76,4 × 156,4 × 7,00 Millimeter messenden und 165 Gramm schweren Play. Dieser soll dem Smartphone eine beachtliche Laufzeit von durchschnittlich rund 50 Stunden bescheren.

Eine weitere Neuvorstellung ist das Moto Mod Hasselblad Super Zoom, welches sich genau wie die bereits zuvor angekündigten Moto Mods bei allen Moto Z Modellen auf der Rückseite anbringen lässt. Inklusive dieses Super Zoom Mods soll sich die Aufnahmequalität der Smartphones beim Fotografieren deutlich steigern lassen. Bilder können damit mit bis zu zehnfachem optischem Zoom und Xenon-Blitz geschossen werden. Außerdem lassen sich mit aufgestecktem Mod im Profimodus der Kamera-App diverse Einstellungen manuell festlegen und Fotos im RAW-Format abspeichern. Für das Hasselblad Super Zoom Mod wird Lenovo 299 Euro verlangen. Die schon im Juni in den USA gezeigten Moto Mods Lautsprecher, Akku-Pack und Projektor kommen ebenfalls hierzulande auf den Markt – zu Preisen zwischen knapp 100 und 299 Euro.

Das Flaggschiff-Modell Moto Z wird laut Herstellerangaben noch im September im deutschen Handel erscheinen und dann 699 Euro kosten. Das Moto Z Play soll parallel dazu an den Start gehen und für 449 Euro zu kaufen sein.

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