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  3. HTC One M9 Prime Camera Edition erscheint Ende April in Deutschland

HTC hat heute etwas überraschend und ohne großes Aufheben das Smartphone One M9 Prime Camera Edition angekündigt. Das Gerät sieht auf den ersten Blick aus wie das letztjährige HTC-Flaggschiff One M9, ist jedoch in der Premium-Mittelklasse einzuordnen.Bildquelle: HTC
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Vergleichbar, aber nicht gleich: HTCs One M9 Prime Camera Edition ist eine abgespeckte One M9 Kopie mit neuer Kamera.

Sehr wahrscheinlich nur wenige Wochen vor der Ankündigung eines brandneuen Flaggschiff-Smartphones hat der taiwanische Hersteller HTC heute eine Neuauflage des letztjährigen Topmodells präsentiert. Das One M9 Prime Camera Edition sieht dem klassischen One M9 zum Verwechseln ähnlich, ist aber weniger leistungsfähig und bietet eine andere Hauptkamera auf der Rückseite.

Maße und Design und einige grundlegende Ausstattungsmerkmale des neuen One M9 Prime Camera Edition hat HTC direkt vom bekannten Schwestermodell übernommen. Das neue Smartphone bringt demnach wieder ein Metall-Unibody-Chassis, ein 5 Zoll großes Full-HD-Display (1920 x 1080 Pixel), BoomSound-Stereolautsprecher an der Gehäusefront, Unterstützung für WLAN nach 802.11ac, Bluetooth 4.1 und LTE Cat. 4, einen 2840-mAh-Akku sowie einen microSD-Kartenslot mit. Genau wie beim M9 verfügt die Neufassung außerdem über eine Frontkamera mit 4 Megapixel Sensor, bei dem einzelne Pixel besonders groß ausfallen, was HTC als „UltraPixel“ bezeichnet.

Wenig überraschend für ein Smartphone, das den Beinamen „Prime Camera Edition“ trägt, hat HTC bei der Entwicklung der M9-Neuauflage besonderen Wert auf die Hauptkamera gelegt. Auf der Rückseite des Geräts sitzt somit nicht länger der bekannte 20 Megapixel Sensor, sondern neue Technik in Form eines aktuelleren 13 Megapixel Sensors mit f/2.0-Blende und optischem Bildstabilisator sowie Dual-LED-Blitz. Ob beziehungsweise wie signifikant sich diese Änderung auf die Aufnahmequalität auswirkt, müssen allerdings erst noch unabhängige Tests zeigen.

Unstrittig auch ohne eingehende Prüfung dürften hingegen die Leistungsunterschiede zwischen dem 2015er M9 und der M9 Prime Camera Edition sein. Das neue Modell ist nicht länger mit einem Qualcomm Snapdragon 810, 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Flash-Speicher bestückt, sondern wartet mit dem Mittelklasse-Chipsatz MediaTek Helio X10, 2 Gigabyte RAM und 16 Gigabyte internem Speicher auf. Nichtsdestotrotz sollte die Performance für die allermeisten Anwender vollkommen ausreichen. Software-seitig läuft auf dem Smartphone läuft im Übrigen bereits ab Werk Android 6.0 Marshmallow inklusive HTCs eigener Sense-Oberfläche.

Das HTC One M9 Prime Camera Edition wird ab Ende April in den Farben „Gunmetal Grey“, „Gold on Silver“ und „Gold on Gold“ im deutschen Einzelhandel zum Preis von 429 Euro (UVP) erhältlich sein. Wer nicht warten mag, aber vom Design des HTC-Smartphones fasziniert ist, der kann sich mittlerweile auch zu ähnlichen Preisen das leistungsstärkere One M9 zulegen.

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