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  3. Honor 6 und 3C: Neue Marke und Smartphones im Einsteiger- und Mittelklasse-Segment vorgestellt

Das neue Honor 6 ist ab sofort auch in Deutschland bestellbar.Bildquelle: Honor
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Neue Marke: Honor wird als eigenständige Sparte und Marke aufgebaut und soll sich so auch bewusst von Huawei abheben.

Huawei ist inzwischen durchaus bekannt für Smartphones und Tablets mit einem guten Preisleistungsverhältnis. Sowohl das Huawei Ascend P6 und Ascend P7, als auch das kürzlich gestartete Phablet Ascend Mate 7 sind allesamt sehr gelungene Produkte. Im Heimatland gibt es bei Huawei unter anderem auch noch die Honor-Reihe, diese kommt nun auch nach Europa und Deutschland. Allerdings geht man hier den Weg der eigenen Marke für diese Modelle. Honor wird somit als eigenständige Marke in Europa auftreten, inklusive Social Media-Kanälen, Webseite und Branding.

Die Smartphones besitzen auf dem Gehäuse keinerlei Huawei Kennzeichnung, sondern lediglich den Honor-Schriftzug. Über Facebook und Twitter sollen die Kunden Feedback zu den Smartphones und der Software geben. Dieses soll dann zumindest laut den Verantwortlichen aufgenommen und je nach Fall auch im nächsten Update oder bei kommenden Modellen umgesetzt bzw. berücksichtigt werden. Bis dato ist die Update-Politik von Huawei allerdings nicht unbedingt die Beste auf dem Markt, es bleibt also abzuwarten, ob die Honor-Geräte auch tatsächlich regelmäßig mit Firmware-Updates versorgt werden. Dagegen spricht allerdings die Tatsache, dass die beiden neuen Smartphones nur mit Android 4.4.2 und nicht Android 4.4.4 ausgeliefert werden und auch von der eigenen Emotion UI nur die Version 2.3 und nicht Version 3.0 vorinstalliert ist.

Zwei Modelle hat man direkt zusammen mit der Honor-Marke vorgestellt, die beide bereits in Asien seit längerer Zeit auf dem Markt zu haben sind. Das Honor 6 ist ab sofort bestellbar, etwa über Amazon und kostet 299,99 Euro. Für diesen Preis bekommt man einige geboten, darunter ein 5-Zoll Display mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung, Kirin 920 Octa-Core-Prozessor, Mali T-628 MP4 GPU und 3 GB Arbeitsspeicher. Die Fotos und Videos der 13 MP starken Kamera mit Dual LED-Blitz und der 5 MP Kamera auf der Vorderseite lassen sich im 16 GB großen Flashspeicher sichern, auch MicroSD-Karten können mit bis zu 64 GB zusätzlicher Kapazität eingesetzt werden. Das Gehäuse besteht dabei zum großen Teil aus Glas, sowohl die Front- als auch die Rückseite, lediglich der Rahmen ist aus Kunststoff gefertigt und trübt den ansonsten sehr guten Eindruck zur Verarbeitungsqualität minimal.

Zum Schutz der empfindlichen Oberflächen legt Honor direkt Schutzfolien für die Vorder- und Rückseite bei. Auch die restliche Ausstattung kann sich für ein Smartphone für unter 300 Euro sehen lassen, so gibt es LTE nach cat 6 Standard, WLAN, GPS, Bluetooth 4.0, Infrarot-Sender und Radioempfangsoptionen, sowie eine Benachrichtigungs LED. Mit 135 Gramm ist das Smartphone angenehm leicht, liegt gut in der Hand und sollte dank dem 3.100 mAh starken Akku auch ordentliche Laufzeiten bieten, die durch die spezielle Software noch einmal verbessert werden. Die Oberfläche ist fast identisch mit den bekannten Huawei Smartphones, so werden auch hier alle Apps direkt auf dem Homescreen abgelegt und können in Ordnern untergebracht werden. Womit die Oberfläche etwas mehr an iOS als an Android erinnert.

Neben dem Spitzenmodell wurde auch noch das Honor 3C vorgestellt, welches am 17. November für 139,99 Euro auf den Markt kommen wird. Auch hier wird eine sehr gute Ausstattung für das Geld geboten, so gibt es 2 GB Arbeitsspeicher, ein 5-Zoll großes Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und einen MediaTek MT6582 Quad-Core mit 1,2 GHz Taktfrequenz. Die Kameras lösen mit 8 bzw. 5 Megapixeln auf und schieben die Aufnahmen in den 8 GB Flashspeicher, welcher via MicroSD-Karte erweitert werden kann. Im Gegensatz zum Honor 6 kann die hier genutzte Kunststoff-Rückseite entfernt und der 2.300 mAh Akku ausgetauscht werden.

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