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  3. Displays: Erneute 538 Mio. US-Dollar Strafe wegen Preisabsprache

US-Amerikaner haben lange Zeit zu viel für neue Fernseher, Computer und andere Unterhaltungselektronik gezahlt. Namhafte Displayhersteller sollen mit illegalen Absprachen die Preise für LCDs künstlich oben gehalten und somit dem Endkunden geschadet haben. Acht US-Bundesstaaten gingen nun gegen die Unternehmen vor. In einer ausgerichtlichen Einigung erklärten sich Epson, Hannstar, Samsung, Chi Mei Innolux, Chunghwa Picture Tubes und Sharp dazu bereit insgesamt 538 Millionen US-Dollar zu zahlen. Fünf der Unternehmen müssen weitere 14 Millionen US-Dollar abführen um private Klagen beizulegen.

Davon bekommt allein die US-Regierung 37 Millionen US-Dollar zugesichert, als Wiedergutmachung des Schadens. 501 Millionen US-Dollar sollen an Unternehmen und Endkunden in 25 Bundesstaaten gehen, die zwischen dem 1. Januar 1999 und dem 31. Dezember 2006 entsprechende Produkte gekauft haben. Die Anklage ist damit aber noch nicht beigelegt. Drei Displayhersteller waren mit der außergerichtlichen Einigung nicht einverstanden. Gegen sie läuft somit weiterhin ein Verfahren.

Quelle: New

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