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  3. Blackberry: Übernahme gescheitert, Unternehmen bleibt dank einer Milliarde Dollar am Leben

Die Übernahme von Blackberry durch die Investorengruppe Fairfax konnte abgewendet werdenBildquelle: Blackberry
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Arbeitslos: Blackberry CEO Thorsten Heins muss nach dem Niederschlag seinen Platz räumen.

Eine wochen- und monatelange Hängepartie rund um das Schicksal des Mobilfunkunternehmens Blackberry ist entschieden: Anstatt für 4,7 Milliarden US-Dollar an die Investorengruppe Fairfax Financial Holdings verkauft zu werden, bleibt alles beim Alten und Blackberry Inc. wird erst einmal wie bisher weitermachen. Dabei soll vor allem eine Finanzspritze helfen, die eine Milliarde US-Dollar beträgt und die von Fairfax plus diversen anonymen Anlegern aufgebracht werden soll. Das berichtet zumindest die zugehörige Pressemeldung, die Blackberry herausgegeben hat. Dabei handelt es sich um übertragbare Schuldverschreibungen, die in den Besitz von Fairfax übergehen werden. Der Deal geht wohl innerhalb der nächsten zwei Wochen über die Bühne.

Ein, zwei Veränderungen wird es natürlich schon geben, vor allem personelle. So wird der aktuelle CEO, Thorsten Heins, gehen, was auf eine strategische Neuausrichtung von Blackberry hindeutet. Ihm folgt kommissarisch John S. Chen, der bis Januar 2013 der CEO von Sybase war, bis die von der SAP AG übernommen wurde. Chen wird sich um die strategischen Geschicke von Blackberry kümmern, bis ein neuer CEO gefunden wird. Zudem wird der aktuelle CEO von Fairfax, Prem Watsa leitender Direktor und Vorstandsvorsitzer der Geschäftsleitung. Wie sich all diese Veränderungen auf eine Neuausrichtung Blackberrys und verbesserte Geschäftszahlen auswirken werden, bleibt abzuwarten.

Quelle: Blackberry

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