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Apple Watch: Günstige Armbänder von Drittanbietern kommen (Bild 1 von 1)Bildquelle: Apple
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Apple zeigt sich offen: Auch Drittanbieter dürfen in Zukunft Armbänder für die Apple Watch herstellen. Werden diese deutlich günstiger?

Im Bereich für Entwickler stellt Apple aktuell seine so genannten „Band Design Guidelines“ für die Apple Watch für Drittanbieter bereit. Darin wird nicht nur erklärt, wie der Anschluss der Armbänder zu funktionieren hat, sondern auch welche Anforderungen Apple an das Material stellt. So muss ein Armband zum Beispiel einen Salz-Sprühtest überstehen, ohne zu korrodieren. Einer gewissen Gewichtsbelastung stand halten und natürlich problemlos von der Apple Watch entfernt werden können. Das 13-seitige PDF gibt außerdem Auskunft über die zu erfüllenden ISO-Normen und Standards, begleitet von aufschlussreichen Zeichnungen des Apple Watch Armband Systems.

Von Lizenzgebühren spricht Apple derzeit nicht. Scheinbar ist die Zertifizierung kostenlos. Wenn das zutreffen sollte, dürften wir bald mit einem großen Markt für Watch Armbänder rechnen können. Schließlich sind die von Apple angebotenen Bänder alles andere als günstig. Ein Sportarmband kostet bereits 59 Euro. Für ein Milanaise, klassisches oder Loop-Lederarmband muss man aktuell 169 Euro auf den Tisch legen. Deutlich teurer schlägt das moderne Armband aus Granada-Leder mit 269 Euro und das Gliederarmband aus Edelstahl mit 499 Euro zu Buche.

Spätestens im Sommer, wenn sich die Lieferbarkeit der Apple Watch erholt hat, wird sich zeigen wer das Rennen um attraktives Zubehör gewinnt. Ausgeschlossen wäre auch nicht, dass Apple große Anbieter in die lokalen Stores einziehen lässt und passende Armbänder neben den hauseigenen verkaufen wird.

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